Homophober Übergriff – Gesuchter stellt sich

#0751
Der mit den Bildern gesuchte Mann hat sich bei der Polizei gestellt. Es handelt sich um einen 21-jährigen Berliner. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Erstmeldung #0746 vom 05. April 2018: Homophober Übergriff – Polizei sucht Tatverdächtigen mit Bildern
Mit der Veröffentlichung von Bildern aus einer Überwachungskamera bat die Polizei um Mithilfe bei der Suche nach einem Mann, der am 10. Dezember 2017 zwei Jugendliche in Marzahn homophob beleidigt und geschlagen haben soll. Gegen 0.30 Uhr soll der Abgebildete, gemeinsam mit einem weiteren Unbekannten, zwei Jugendliche im Alter von 15 und 17 Jahren am Betriebshof Marzahn in der Landsberger Allee 565 ins Gesicht geschlagen und homophob beleidigt haben. Bei dem Gesuchten soll es sich um den Haupttäter gehandelt haben. Bei dem Angriff wurden die beiden Jugendlichen leicht verletzt.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 06.04.2018

Stadtweite Aufklärungs- und Kontrollaktion zur Bekämpfung von Verkehrsunfällen mit Radfahrenden durch abbiegende Kraftfahrzeuge

#0752
Unfallfrei durch die Fahrradsaison! Diesem Grundsatz folgend, wird die Polizei Berlin im gesamten Stadtgebiet vom 9. bis 20. April 2018 ihr Hauptaugenmerk in der Verkehrsunfallprävention und -überwachung auf Fehlverhaltensweisen von abbiegenden Kraftfahrzeugführenden gegenüber Radfahrern und Radfahrerinnen richten. Sie sind mit weitem Abstand hauptursächlich für Verkehrsunfälle, die für Radfahrende oftmals mit schweren oder tödlichen Verletzungen enden.

Durch diese stadtweit zu beobachtenden typischen Fehlverhaltensweisen von abbiegenden Kraftfahrzeugen ereigneten sich im vergangenen Jahr 874 Verkehrsunfälle, bei denen vier Radfahrende getötet, 53 schwer und 657 leicht verletzt wurden. Auch durch Dekorationsartikel wie Wimpel, Bilder oder Gardinen vor den Spiegeln oder Fenstern in Lastkraftwagen und Bussen können folgenschwere Verkehrsunfälle entstehen. Im Frühjahr letzten Jahres wurden bei einer vergleichbaren Aktion insgesamt 2.224 Fahrerinnen und Fahrer nach Fehlverhalten beim Abbiegen angehalten und eindringlich zu den Gefahren ihrer Fahrweise aufgeklärt sowie sensibilisiert. In 1.947 Fällen waren die Verstöße so gravierend, dass Verkehrsordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt werden mussten.

Die erste Aktionswoche wird im Zeichen der Aufklärung stehen und soll der Sensibilisierung von Verkehrsteilnehmern hinsichtlich der Gefahren beim Abbiegen dienen. In der zweiten Woche finden gezielte Verkehrskontrollen zur Überwachung und Ahndung dieser Fehlverhaltensweisen statt. Die Präventions- und Überwachungsmaßnahmen finden überwiegend an Orten statt, die in der Vergangenheit durch vermehrte Verkehrsunfälle mit der Beteiligung von Radfahrenden auffällig geworden sind.

Die Polizei Berlin möchte mit dieser Aktion die Verkehrsteilnehmer sensibilisieren und dazu zu bewegen, sich insbesondere beim Abbiegen verantwortungsbewusst und vorschriftsmäßig zu verhalten, um Verkehrsunfälle mit Radfahrenden zu verhindern und so einen wesentlichen Beitrag für die Verkehrssicherheit zu leisten.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 06.04.2018

Das Attentat auf Rudi Dutschke – Sonderausstellung der Polizeihistorischen Sammlung

#0753
Anlässlich „50 Jahre 1968“ präsentiert die Polizeihistorische Sammlung eine Sonderausstellung zu den Ereignissen rund um das Attentat auf Dutschke und die Folgen. Erstmals ausgestellt werden die Projektile, die Rudi Dutschke trafen und die im Archiv der Polizeihistorischen Sammlung aufbewahrt werden. Die Ermittlungsakte gegen den Attentäter Bachmann sowie weitere Dokumente, die die Polizei rund um das Attentat und die Folgeaktionen angelegt hatte, werden ausgestellt.
Die Ausstellung kooperiert mit dem Fotokünstler Arwed Messmer. Es werden vier Folianten, die Fotos von 1966 bis 1970 über jene Ereignisse enthalten, die heute als „1968“ wahrgenommen werden, präsentiert.

Die Ausstellung in der Polizeihistorischen Sammlung im Polizeipräsidium am Platz der Luftbrücke 6, 12101 Berlin-Tempelhof beginnt am 9. April 2018 und ist Montag bis Mittwoch von 9 -15 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 2 Euro, ermäßigt 1 Euro, Kinder bis 12 Jahre haben freien Eintritt. Zum Betreten des Gebäudes ist die Vorlage eines Ausweises erforderlich.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 06.04.2018

Mutmaßlicher Messerstecher begeht Suizid

#0754
Wegen des Verdachts der Tötung einer Frau in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Hellersdorf hat die 7. Mordkommission des Landeskriminalamtes die Ermittlungen übernommen. Aufgrund von Untersuchungen der Kriminalpolizei der Polizeidirektion 6 in Zusammenhang mit einem Suizid eines 74-jährigen Mannes in der Glauchauer Straße leiteten die Ermittler ein Todesermittlungsverfahren ein. Der Mann soll am 30. März 2018 gegen 10.30 Uhr aus dem 6. Obergeschoss des Wohnhauses gesprungen sein und verstarb noch am Ort. Die Nachforschungen der Dienststelle ergaben, dass der Verstorbene eine Beziehung mit einer 64-jährigen Frau hatte, die im gleichen Haus wohnte und einen Tag später in ihrer Wohnung tot aufgefunden wurde. Derzeitigen Erkenntnissen zufolge ging der verständigte Bereitschaftsarzt bei der Frau von einer natürlichen Todesursache aus, so dass unmittelbar danach keine kriminalpolizeilichen Ermittlungen erfolgten. Befragungen des Bekanntenkreises der Verstorbenen und
Untersuchungen der Wohnung durch die Ermittler ergaben jedoch Hinweise darauf, dass die Frau gewaltsam zu Tode kam. Bereits bei der ersten Besichtigung des Leichnams der 64-Jährigen sahen die Polizisten mehrere Stichverletzungen. Eine unverzüglich durchgeführte gerichtsmedizinische Untersuchung ergab, dass die Frau durch mehrere Messerstiche in den Kopf- und Halsbereich getötet wurde. Als mutmaßlicher Täter kommt der bereits verstorbene 74-jährige Mann in Betracht. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 06.04.2018

Mit Drogen gehandelt

#0741
Beamte der 25. Einsatzhundertschaft haben gestern Nachmittag einen mutmaßlichen Drogenhändler in Neukölln festgenommen. Gegen 17.30 Uhr sahen die Zivilpolizisten in der Straße Von-der-Schulenburg-Park einen jungen Mann, der einer 24-jährigen Frau Cannabis verkauft haben soll. Die Polizisten überprüften wenig später den 18-jährigen Tatverdächtigen und fanden unter einer Parkbank insgesamt 71 Szenetütchen mit Rauschgift und knapp 100,- Euro mutmaßlichen Handelserlös. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen kam der 18-Jährige wieder auf freien Fuß.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 05.04.2018