Fahrkartenkontrolleurin geschlagen

#0758
Ein Unbekannter schlug gestern Nachmittag in Zehlendorf bei einer Fahrkartenüberprüfung eine Kontrolleurin. Gegen 17.30 Uhr hatten die 32-Jährige und ihr Kollege bereits einen Jugendlichen ohne Fahrschein in der S-Bahn der Linie 1, Fahrtrichtung Wannsee, festgestellt und verließen gemeinsam den Zug am Bahnhof Zehlendorf, um sich die Personalien des Schwarzfahrers zu notieren. Nach dem Aussteigen rannte der Fahrscheinlose jedoch plötzlich los und rempelte die 32-Jährige fast um. Als sie versuchte, ihn am Pullover festzuhalten, schlug er ihr mit der Faust ins Gesicht, konnte sich losreißen und entkommen. Die Kontrolleurin erlitt eine blutende Nase, hatte Schmerzen an Kopf sowie Nacken und kam zu einer ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 07.04.2018

Mit Bier in die Tram

#0759
Gestern Abend entwickelte sich eine Auseinandersetzung zwischen einem Tramfahrer und einem Fahrgast in Weißensee, da zuvor Bier in der Bahn verschüttet wurde. Gegen 21.20 Uhr hielt eine Tram an einer Haltestelle in der Berliner Allee. Nach derzeitigem Ermittlungsstand schlossen sich bereits die Türen, als ein 36-Jähriger in Begleitung eines drei Jahre jüngeren Mannes die vordere Tür aufdrückte, um noch in die Bahn zu gelangen. Beide Männer hielten Bierflaschen in den Händen, die in der Tram ausliefen. Der 51-jährige Fahrer bemerkte das und forderte das Duo daraufhin zum Aussteigen auf. Es kam zu einem Streitgespräch, wobei der 36-Jährige den Tramfahrer beleidigt und bespuckt haben soll. Daraufhin soll der Fahrer den alkoholisierten Spucker aus der Bahn gedrückt und ihn gegen sein Bein getreten haben. Bei einem sich anschließenden Handgemenge wurde die Brille des Fahrers beschädigt und er erlitt eine Verletzung an einem Auge. Er musste seinen Dienst beenden. Nach
einer Identitätsfeststellung und Atemalkoholmessung mit einem Wert von 0,8 Promille wurde der 36-Jährige noch vor Ort entlassen. Sein Begleiter beteiligte sich nicht an der Auseinandersetzung.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 07.04.2018

In einer Bar begann der Streit

#0760
Nach einem Streit in einer Bar in Neukölln musste ein Mann mit Stichverletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Streit eines 21-Jährigen mit insgesamt drei Unbekannten begann in einer Bar in der Tellstraße und endete gegen 4 Uhr draußen vor der Tür in einer körperlichen Auseinandersetzung, wobei der junge Mann schließlich am Ober- und Unterkörper mit Messerstichen verletzt wurde. Er kam zur stationären Aufnahme und Behandlung in ein Krankenhaus. Lebensgefahr besteht nicht. Alle drei Täter flüchteten. Die Kriminalpolizei der Direktion 5 ist ihnen jetzt auf der Spur und ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 07.04.2018

Fahrscheinkontrolleure beleidigt

#0748
Ein 51-jähriger Fahrgast soll gestern Abend während einer Kontrolle in einer Straßenbahn in Köpenick drei Mitarbeiter antisemitisch beschimpft haben. Gegen 18.45 Uhr überprüften die Kontrolleure im Alter von 25, 28 und 37 Jahren in der Straßenbahn der Linie 68 die Fahrscheine der Fahrgäste. Der 51-Jährige konnte bei der Kontrolle keinen Fahrschein vorweisen. Bei der anschließenden Überprüfung in der Lindenstraße habe der Mann die Mitarbeiter beschimpft, die daraufhin die Polizei alarmierten. Der 51-Jährige sieht nun Strafermittlungsverfahren wegen des Erschleichens von Leistungen und wegen Beleidigung entgegen.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 06.04.2018

Mann mit Stichverletzungen ins Krankenhaus

#0750
Bei einem Streit vor einem Lokal in Neukölln erlitt ein Mann mehrere Stichverletzungen am Oberkörper und kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Gäste des Lokals berichteten später, dass der 55-Jährige mit einem bislang unbekannten Mann gegen 22.40 Uhr während eines Würfelspiels in Streit geriet. Beide Männer sollen kurz darauf das Lokal in der Hermannstraße verlassen und wenige Minuten später wieder zurückgekehrt sein. Während der Unbekannte seine Rechnung bezahlte und das Lokal in Richtung Hermannplatz verließ, zog sich der mittlerweile blutverschmierte 55-Jährige auf die Toilette zurück. Ein alarmierter Notarzt behandelte den schwer aber nicht lebensgefährlich Verletzten noch im Lokal und brachte ihn zur weiteren Behandlung in das Krankenhaus. Ein Fachkommissariat der Kriminalpolizei der Polizeidirektion 5 führt die Ermittlungen zu der Tat, insbesondere zum Geschehensablauf vor der Kneipe und dem bislang noch unbekannten Täter.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 06.04.2018