Beleidigung mit fremdenfeindlichem Hintergrund

#0806
Ein Unbekannter hat gestern Nachmittag in Wilhelmstadt eine Frau fremdenfeindlich beleidigt. Die 44-Jährige erstatte auf einem Polizeiabschnitt eine Strafanzeige und gab an, dass sie gegen 17.45 Uhr auf einem Spielplatz am Földerichplatz auf einer Bank saß und mit einem unbekannten Mann in ein Gespräch kam. Plötzlich habe er sie fremdenfeindlich beschimpft, woraufhin sie sich weg setzte. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin ermittelt.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 13.04.2018

Kontoeröffnung mit gefälschtem Ausweis scheiterte – Festnahme

#0807
Gestern Nachmittag nahmen Polizisten einen Mann nach einem versuchten Kontoeröffnungsbetrug in Moabit vorläufig fest. Bisherigen Ermittlungen zufolge erschien der 19-Jährige in Begleitung eines Mannes gegen 15.40 Uhr in einer Bank in der Turmstraße, legte einen Ausweis sowie eine Meldebescheinigung vor und wollte ein Konto eröffnen. Der Begleiter, der zunächst übersetzte, verließ dann die Bank und kehrte nicht mehr zurück. Dies kam der Bankangestellten und einem Kollegen komisch vor, woraufhin die Polizei alarmiert wurde. Beamte stellten fest, dass der Ausweis sowie die Meldebescheinigung gefälscht waren, beschlagnahmten beides und nahmen den jungen Mann vorläufig fest. Bei der Durchsuchung des Mannes fanden Polizisten seinen richtigen, echten Ausweis. Der Festgenommene wurde zur Gefangenensammelstelle gebracht und nach erkennungsdienstlicher Behandlung für ein Betrugskommissariat beim Landeskriminalamt Berlin eingeliefert.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 13.04.2018

Durchsuchungen und Sicherstellungen bei „Reichsbürgern“

#0810
Bereits am Mittwoch haben Polizei und Staatsanwaltschaft Berlin Durchsuchungsbeschlüsse bei zwei Mitgliedern einer Reichsbürgergruppierung in Berlin und Brandenburg vollstreckt. In einer Wohnung in Prenzlauer Berg, in Büroräumen in Weißensee und einer Wohnung im Landkreis Märkisch-Oderland wurden große Mengen an Beweismitteln wie Computer, Drucker und Dokumente sichergestellt.
Die beiden Männer im Alter von 34 und 48 Jahren sollen derzeitigen Ermittlungen zufolge seit mehr als zwei Jahren Ausweisdokumente des „Deutschen Reichs“ hergestellt, gebraucht und bundesweit kostenpflichtig vertrieben zu haben. Sie wurden im Anschluss wieder entlassen.
Die Ermittlungen und umfangreichen Auswertungen der sichergestellten Gegenstände dauern an.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 13.04.2018

Einbruch in Bank

#0811
Mehrere Unbekannte drangen heute früh in den Tresorraum einer Bank in Neukölln ein. Kurz nach Geschäftseröffnung der Filiale in der Hermannstraße gegen 9 Uhr traf eine Angestellte in den Kellerräumen der Bank auf die Einbrecher. Ersten Ermittlungen und Befragungen zufolge wurde sie von diesen bedroht und gezwungen, den Tresor zu öffnen. Noch vor Eintreffen der alarmierten Polizei gelang den Tätern die Flucht mit ihrer Beute.
Wie hoch diese Beute war und wie die Täter in die Bank gelangten, ist Gegenstand der Ermittlungen, die das Fachkommissariat des Landeskriminalamtes führt.
Die Bankmitarbeiterin erlitt einen Schock und wurde in eine Klinik gebracht.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 13.04.2018

Schwerer Verkehrsunfall in Friedrichshain

#0812
In den Vormittagsstunden erfasste eine Autofahrerin einen Fußgänger in Friedrichshain, der dabei lebensgefährliche Verletzungen erlitt. Ersten Ermittlungen zufolge war die 33-Jährige mit ihrem Ford gegen 11.30 Uhr auf der Straße der Pariser Kommune in Richtung Stralauer Platz unterwegs. Als sie, vermutlich bei Rot, rechts in die Mühlenstraße abbog, erfasste sie den 22-Jährigen, der bei Grün die Mühlenstraße überquert haben soll. Der Fußgänger erlitt bei dem Zusammenstoß lebensgefährliche Verletzungen, die noch am Unfallort von einem Notarzt behandelt wurden. Anschließend brachten ihn Rettungskräfte zur stationären Behandlung in eine Klinik. Die Autofahrerin erlitt einen Schock und wurde am Ort medizinisch versorgt.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 13.04.2018