Gefährliche Körperverletzung, Flucht und Verkehrsunfall

#0834
Heute früh gerieten drei Männer vor einer Bar in Schöneberg in Streit, in dessen Verlauf ein 19-Jähriger verletzt wurde. Ersten Ermittlungen zufolge soll es gegen 3 Uhr zu der Auseinandersetzung in der Hauptstraße gekommen sein. Hierbei soll der 19-Jährige von zwei Männern, 21 und 24 Jahre alt, mit einem Glas ins Gesicht geschlagen worden sein. Dadurch erlitt der junge Mann Schnittverletzungen im Gesicht, die ambulant in einer Klinik behandelt wurden. Die beiden Tatverdächtigen flüchteten zunächst mit einem Auto in Richtung A103. Beamte des Abschnitts 42 nahmen die Verfolgung auf. Diese endete, als die Tatverdächtigen mit ihrem Renault an das Brückengitter der Friedrich-Gerlach-Brücke prallten. Beide kamen anschließend zur stationären Behandlung in eine Klinik.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 16.04.2018

Feuer in Mehrfamilienhaus

#0385
Nachdem die Berliner Feuerwehr bereits am Sonnabend zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Gropiusstadt ausrücken musste, ermittelt ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt Berlin nun zu zwei weiteren Bränden in demselben Haus. Gestern Abend gegen 18.15 Uhr bemerkte ein aufmerksamer Bewohner des Hauses in der Ringslebenstraße, dass leere Farbeimer im Hausflur brannten und nahm die ersten Löschmaßnahmen vor. Die alarmierte Feuerwehr löschte das Feuer vollständig. Knapp drei Stunden später bemerkte ein 46-jähriger Mieter, dass Gegenstände in einem Kellerverschlag brannten, und alarmierte ebenfalls die Feuerwehr. Diese konnte erfolgreich den Brand unter Kontrolle bringen. Vier Bewohner wurden hierbei leicht verletzt. Nach den bisherigen Erkenntnissen gehen die Ermittler in beiden Fällen von vorsätzlicher Brandstiftung aus. Das Brandkommissariat prüft nun, ob alle drei Brände in Zusammenhang stehen.

Erstmeldung #0823 vom 15. April 2018: Zwölf Verletzte bei Kellerbrand
Sechs Frauen und sechs Männer sind bei einem Feuer in der vergangenen Nacht in Gropiusstadt verletzt worden. Kurz nach 23 Uhr bemerkten Anwohner eines Wohnhauses in der Ringslebenstraße Rauch, der aus dem Keller kam und alarmierten Polizei und Feuerwehr. Während sich Mieter und Besucher des Hauses selbst vor das Gebäude begaben, mussten weitere Personen aus dem verqualmten Treppenhaus gerettet werden. Feuerwehrleute löschten die Flammen im Keller. Fünf Frauen und vier Männer wurden am Ort von Rettungskräften und Notärzten behandelt. Eine 31-Jährige Besucherin, ein 17 Jahre alter Besucher und ein 29-jähriger Mieter kamen mit Rauchgasvergiftungen zu Behandlungen in Krankenhäuser. Die Ermittlungen zur Brandstiftung führt ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt Berlin.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 16.04.2018

Nach Verkehrsunfallflucht – Die Polizei suchte nach Zeugen

#0837
Nach einem Verkehrsunfall am 14. April 2018 in Zehlendorf suchte die Polizei Berlin nach Unfallzeugen. Bei dem Verkehrsunfall wurde ein zehnjähriger Radfahrer schwer verletzt. Die damalige Unfallverursacherin soll nach Aussagen des Kindes lediglich kurz angehalten, sich nach dem Zustand des Jungen erkundigt haben und anschließend weitergefahren sein, ohne sich um den Verletzten zu kümmern.

Erstmeldung #0827 vom 15. April 2018: Kind bei Unfall verletzt
Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich gestern Nachmittag in Zehlendorf. Gegen 16.30 Uhr war ein zehnjähriger Junge mit seinem Rad auf dem Gehweg der Spanischen Allee, entgegen der Fahrtrichtung, in Richtung Potsdamer Chaussee unterwegs. Als das Kind die Niklasstraße überqueren wollte, kam eine bisher unbekannt gebliebene Frau mit einem Auto aus dieser Straße in Richtung Spanische Allee gefahren, offenbar ohne dabei auf das Kind zu achten. Daraufhin musste der Zehnjährige, um einen Zusammenstoß zu verhindern, so stark bremsen, dass er über den Lenker zu Boden stürzte und sich schwer verletzte. Die unbekannte Autofahrerin soll kurz gehalten und sich bei dem Jungen erkundigt haben, ob alles in Ordnung sei. Anschließend sei sie jedoch weitergefahren, ohne sich um das Kind zu kümmern. Der Junge erlitt Verletzungen an Bauch, Hüfte und den Händen und musste stationär im Krankenhaus verbleiben. Die Suche nach der Autofahrerin dauert an. Der Verkehrsermittlungsdienst der
Polizeidirektion 4 übernahm die Unfallbearbeitung.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 16.04.2018

Durchsuchungsbeschlüsse mit Erfolg vollstreckt

#0839
Intensive Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Berlin und des zuständigen Fachkommissariats des Landeskriminalamtes führten am vergangenen Freitag zur Vollstreckung von Durchsuchungsbeschlüssen an 15 Orten in Berlin. Es wurden u.a. Wohnungen, Garagen und Lagerboxen in Neukölln und Spandau wegen des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz durchsucht. Ursprung des umfangreichen Verfahrens war die Auffindung einer Vielzahl von Kriegs- und weiterer Schusswaffen bei einer Zwangsräumung von zwei abgeschlossenen Stellplätzen in einem Parkhaus im September 2017 in Kreuzberg. Untersuchungen ergaben, dass einige der aufgefundenen Waffen zu Dekorationsstücken umgearbeitet und nunmehr zum Teil wieder schussfähig gemacht wurden.
Nach einem 35-jährigen Tatverdächtigen wird gefahndet, hinsichtlich eines 31-jährigen Tatverdächtigen konnte der dringende Tatverdacht bislang nicht konkretisiert werden.
Es wurden diverse Beweismittel aufgefunden, darunter 111 Schuss scharfe Munition, Schutzwesten, Waffen- und Magazinholster, Blanko-Zulassungsbescheinigungen, amtliche Stempel, fünf hochwertige Armbanduhren, diverse Handys und andere Datenträger, geringe Mengen Betäubungsmittel, Bargeld (fünfstelliger Betrag in verschiedenen Währungen) sowie diverse Einbruchswerkzeuge. Zudem sind vier hochwertige Pkw der Marke Daimler Benz als Beweismittel sichergestellt worden. Die Ermittlungen sowie Auswertungen der umfangreichen Beweismittel dauern an.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 16.04.2018

Schnell unterwegs

#0822
In der vergangenen Nacht war ein Auto auf der Stadtautobahn in Charlottenburg-Nord zu schnell unterwegs. Gegen 1.25 Uhr löste der Blitzer im Rahmen einer stationären Geschwindigkeitsmessung aus, als der Opel mit 144 km/h bei erlaubten 80 Stundenkilometern auf der BAB 100 in Richtung Seestraße unterwegs war. Angemessen wurde der Wagen zwischen der Anschlussstelle Jakob-Kaiser-Platz und der Ausfahrt Beusselstraße. Den Fahrer oder die Fahrerin erwarten ein Bußgeld von mindestens 960,- €, zwei Punkte und drei Monate Fahrverbot.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 15.04.2018