Brandstiftungen in Hellersdorf

#0886
In Hellersdorf kam es heute früh zu mehreren vollendeten und versuchten Brandstiftungen an Fahrzeugen und in einem Wohnhaus. Gegen 5 Uhr bemerkten Anwohner in der Riesaer Straße einen dort geparkten brennenden BMW und alarmierten Feuerwehr und Polizei. Die Brandbekämpfer löschten die Flammen, konnten jedoch nicht verhindern, dass der Pkw fast vollständig zerstört wurde. Während der Tatortarbeit stellten die Ermittler in der Nähe zwei weitere versuchte Brandstiftungen fest: Unbekannte hatten versucht, einen weiteren BMW anzuzünden und hatten die Abdeckplane eines Motorrades in Brand gesetzt. Die Aprilia wurde nur leicht beschädigt.
Nicht weit entfernt von diesem Brandort bemerkte gegen 5.30 Uhr ein Passant in der Nelly-Sachs-Straße Ecke Tangermünder Straße Flammen an einem abgestellten Wohnwagenanhänger und alarmierte die Feuerwehr. Der Anhänger brannte nahezu vollständig aus. Ein dahinter stehender Lastwagen wurde durch die Hitzeentwicklung beschädigt. Spuren einer versuchten Brandstiftung fanden sich ebenfalls an diesem Laster.
Wenig später gegen 5.50 Uhr riefen Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Zerbster Straße die Feuerwehr, weil dort in einem Kellervorraum ein Kinderwagen brannte. Das Feuer griff auf zwei Laufräder und eine Tür über und beschädigte diese sowie die Elektroleitungen im Hausflur.
Bei allen Bränden wurde niemand verletzt.
Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes hat die weiteren Ermittlungen übernommen und wird einen möglichen Zusammenhang der Fälle prüfen.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 22.04.2018

Zweiradfahrerin schwer verletzt

#0877
Bei einem Verkehrsunfall gestern Abend in Kladow ist eine Frau schwer verletzt worden. Bisherigen Ermittlungen zufolge war die 53-Jährige gegen 20.20 Uhr mit ihrem Roller in der Straße An den Parkbäumen unterwegs, kam nach links von der Straße ab und fuhr gegen einen Laternenmast. Rettungskräfte brachten sie mit Rumpfverletzungen zur stationären Behandlung in eine Klinik. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 2 übernahm die Unfallbearbeitung.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 21.04.2018

Drei Verletzte bei Unfall

#0878
Zwei Frauen und ein Mann sind in der vergangenen Nacht bei einem Unfall in Haselhorst verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen befuhr eine 28-Jährige kurz nach Mitternacht mit einem Nissan den mittleren Fahrstreifen der Nonnendammallee in Richtung Daumstraße, kam aus bislang unbekannter Ursache nach rechts ab und stieß gegen einen im rechten Fahrstreifen geparkten Laster. In der Folge schleuderte der Nissan nach links, kollidierte zunächst mit einem Audi, mit dem eine 44-Jährige im linken Fahrstreifen unterwegs war, durchbrach dann mit dem Heck einen Zaun auf dem Mittelstreifen und kam anschließend zum Stehen. Während die 28-Jährige mit Bein- und Rumpfverletzungen stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden musste, verließen die Audi-Fahrerin und ihr sechs Jahre älterer Beifahrer nach ambulanten Behandlungen eine Klinik. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie der Unfallaufnahme war die Nonnendammallee ab Paulsternstraße bis etwa 3.15 Uhr gesperrt.
Die weitere Unfallbearbeitung hat der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 2 übernommen.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 21.04.2018

Mann lebensgefährlich verletzt

#0869
Polizei und Feuerwehr wurden gestern Abend gegen 19.45 Uhr zu einem schwer verletzten Mann nach Marzahn alarmiert. In einer Wohnung des Hochhauses im Amanlisweg wurden neben dem lebensgefährlich verletzten 54-jährigen Mann, der ebenfalls 54-jährige alkoholisierte Wohnungsmieter und zwei weitere Männer festgestellt. Der durch einen Messerstich Verletzte musste reanimiert werden und wurde in einem Krankenhaus notoperiert. Wie es zu der Stichverletzung gekommen ist, ist Gegenstand der Ermittlungen, die das Fachkommissariat der Polizeidirektion 6 übernommen hat. Der 54-jährige Mieter wurde vorläufig festgenommen.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 20.04.2018

Nach Betäubungsmittelhandel festgenommen

#0870
Polizisten des Polizeiabschnitts 31 bemerkten gestern Abend gegen 22 Uhr drei Männer vor einem Lokal in Mitte, die etwas mit einem Mann austauschten. Kurz darauf verschwanden alle auf einen Hinterhof in der Gormannstraße. Die Zivilpolizisten folgten und nahmen drei Männer im Alter von 17, 21 und 33 Jahren wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln fest. Ein vierter, 19-Jähriger, flüchtete in ein nahegelegenes Restaurant, wo ihn Polizisten festnahmen. Der 19-Jährige hatte ein Messer und ein Tierabwehrspray bei sich. Insgesamt hatten die Tatverdächtigen knapp 1100 Euro Bargeld, Handys und Cannabis bei sich. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 20.04.2018