Nach Zerstörung von Wartehäuschen und gefährlicher Körperverletzung – Zeugen gesucht

#0865
Nach der Zerstörung von Wartehäuschen in den Ortsteilen Marzahn und Hellersdorf und einer gefährlichen Körperverletzung am vergangenen Sonntag, den 15. April 2018, sucht die Polizei Berlin nach Zeugen. Zwischen 4 und 5 Uhr schossen Unbekannte, die mit lila- und silberfarbenen VW unterwegs waren, auf BVG-Wartehäuschen sowie einen Laster und zerstörten beziehungsweise beschädigten diese. Darüber hinaus war eine 15-Jährige von einem Geschoss getroffen worden.

Die Polizei fragt:

Wer hat verdächtige Personen in der relevanten Zeit gesehen und hat sich bislang noch nicht bei der Polizei Berlin gemeldet?

Wer hat in diesem Zusammenhang einen lila- sowie einen silberfarbenen VW Golf gesehen?

Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben?

Hinweise nimmt der Polizeiabschnitt 63 in der Heinrich-Grüber-Straße 35 in 12621 Berlin-Kaulsdorf unter der Telefonnummer (030) 4664-663122, per E-Mail oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Erstmeldung #0824 vom 15. April 2018: Haltestellenwartehäuschen beschädigt
In den Ortsteilen Marzahn und Hellersdorf sind heute früh mehrere Wartehäuschen an Haltestellen beschädigt worden. Zeugen beobachteten an elf Tatorten zwischen 4 und 5 Uhr unter anderem in der Cecilienstraße und im Blumberger Damm zwei VW, aus denen mit waffenähnlichen Gegenständen auf die Häuschen geschossen worden war, so dass die Scheiben zum Teil zu Bruch gingen oder splitterten. An der Cecilien- Ecke Tollenseestraße verspürte eine 15-Jährige nach einer Schussabgabe einen stechenden Schmerz in einem Unterschenkel. Eine sichtbare Verletzung war glücklicherweise nicht entstanden. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 19.04.2018

Auto kontrolliert – Cannabis entdeckt

#0866
Einer Zivilstreife der 35. Einsatzhundertschaft stoppte in der vergangenen Nacht ein Auto in Britz, da es zu schnell unterwegs war. Die Beamten bemerkten den VW Caddy gegen 22.30 Uhr und hielten ihn am Tempelhofer Weg Ecke Holzmindener Straße an. In dem Auto saßen zwei Männer, 45 und 24 Jahre alt. Bei der Überprüfung wurde auch der Kofferraum des Pkw geöffnet und den Polizisten kam ein deutlicher Cannabisgeruch entgegen. In einem Umzugskarton befanden sich circa drei Kilogramm Cannabis. Vater und Sohn wurden festgenommen und dem zuständigen Fachkommissariat der Polizeidirektion 5 überstellt. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 19.04.2018

Nach antisemitischem Übergriff – Tatverdächtiger stellt sich

#0867
Aufgrund von Zeugenhinweisen und Ermittlungen in Zusammenhang mit der Tat vom gestrigen Tag konnte ein 19-jähriger Tatverdächtiger ermittelt werden, der sich heute gegen 12.30 Uhr im Beisein seiner Rechtsanwältin bei der Polizei Berlin gestellt hat. Er soll auf Antrag der Staatsanwaltschaft Berlin noch heute einem Ermittlungsrichter zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt werden.

Erstmeldung #0846 vom 19. April 2018: Nach antisemitischem Angriff – Polizeilicher Staatsschutz ermittelt
Bisherigen Ermittlungen gemäß wurden zwei Männer gestern Abend in Prenzlauer Berg von einer dreiköpfigen Gruppe antisemitisch beleidigt und attackiert. Die Männer im Alter von 21 und 24 Jahren trugen eine Kippa und waren kurz nach 20 Uhr in der Raumerstraße unterwegs. Einer der Pöbler schlug kurz darauf mit einem Gürtel auf den 21-Jährigen ein. Seine beiden Begleiter sollen den Mann an weiteren Attacken gehindert haben. Die Gruppe entfernte sich vom Tatort, wurde jedoch vom 21-Jährigen verfolgt. Nun nahm der Schläger sich eine Glasflasche und versuchte den Verfolger damit zu schlagen. Eine couragierte Zeugin ging dazwischen und verhinderte durch ihr beherztes Vorgehen weitere Schläge des Täters. Die Gruppe trennte sich nun und entfernte sich in Richtung Lychener und Gneiststraße. Der 21-Jährige wurde bei dem Angriff leicht verletzt. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt führt die Ermittlungen und fahndet nach den Unbekannten.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 19.04.2018

Nach versuchter Geldautomatensprengung und Verkehrsunfall geflüchtet

#0868
Unbekannte flüchteten heute früh nach versuchter Geldautomatensprengung und einem Verkehrsunfall in Wedding zu Fuß. Gegen 3.30 Uhr bemerkten Mitarbeiter einer Objektschutzstreife drei Personen im Vorraum einer Bankfiliale in der Müllerstraße. Als die Personen die Wachschützer sahen, flüchteten sie aus dem Raum, stiegen in einen dunklen Audi und fuhren in Richtung Seestraße. An der Seestraße missachteten sie die rote Ampel für ihre Fahrtrichtung und stießen auf der Kreuzung mit einem Transporter zusammen, der auf der Seestraße bei Grün in Richtung Osloer Straße unterwegs war. Während sich der Audi durch den Zusammenstoß um die eigene Achse drehte und entgegengesetzt zum Stehen kam, kippte der Ford-Transporter auf die rechte Seite. Die drei Insassen des Audi flüchteten zu Fuß in unbekannte Richtung. Der 41-jährige Transporter-Fahrer blieb unverletzt und kletterte selbst aus dem Fahrzeug heraus, das die Feuerwehr später wieder aufrichtete. Anschließende
Ermittlungen ergaben, dass die Kennzeichen des Audi als gestohlen gemeldet worden waren und die Unbekannten bereits Vorbereitungen getroffen hatten, Automaten im Vorraum der Bankfiliale mit einem Gasgemisch zu sprengen. Vor Ort stellten Einsatzkräfte mehrere Gasflaschen sicher. Die Ermittlungen führt ein Fachkommissariat des Landeskriminalamtes Berlin.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 19.04.2018

Fußgängerin von Auto erfasst

#0844
Schwere Verletzungen erlitt eine Fußgängerin bei einem Verkehrsunfall gestern Nachmittag in Spandau. Derzeitigen Erkenntnissen zufolge fuhr ein 41-jähriger Audi-Fahrer in der Wilhelmshavener Straße in Richtung Seegefelder Straße. Als der Mann gegen 15.40 Uhr nach links in den Brunsbütteler Damm abbiegen wollte, erfasste er die 63-jährige Frau, die zu diesem Zeitpunkt die Fahrbahn überquerte. Die Fußgängerin kam mit der Berliner Feuerwehr zur stationären Behandlung in eine Klinik.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 18.04.2018