Fußgängerin verstorben

#0932
Die 92-Jährige, die am 12. April bei einem Verkehrsunfall in der Roedernallee schwer verletzt worden war, ist gestern Nachmittag in einem Krankenhaus verstorben.

Erstmeldung #0803 vom 12. April 2018: Fußgängerin in Reinickendorf schwer verletzt
Mit lebensgefährlichen Verletzungen kam eine Frau heute Mittag nach einem Verkehrsunfall in Reinickendorf in ein Krankenhaus.
Erste Ermittlungen ergaben, dass die 92-Jährige gegen 11.15 Uhr in der Roedernallee aus einem BVG-Bus gestiegen war und unmittelbar danach hinter dem Bus die Straße queren wollte. Ein 83-jähriger Mann konnte seinen Citroen nicht mehr rechtzeitig zum Stehen bringen und erfasste die Dame.
Sie wurde nach ärztlicher Erstversorgung in eine Klinik gebracht, in der sie notoperiert wurde. Der Autofahrer musste ebenfalls in einem Krankenhaus behandelt werden, da er einen Schock erlitten hatte.
Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang führt der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 1.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 28.04.2018

Fußgänger und Autofahrer gerieten in Streit

#0933
Zu einer Schlägerei wurden in der vergangenen Nacht Polizisten nach Prenzlauer Berg alarmiert. Als die Beamten in der Prenzlauer Allee Ecke Prenzlauer Berg eintrafen wurde ihnen von den Beteiligten folgender Sachverhalt geschildert: Gegen 23.45 Uhr waren drei 22-Jährige mit einem Auto auf der Prenzlauer Allee in Richtung Weißensee unterwegs. In Höhe der Kreuzung Prenzlauer Allee/Prenzlauer Berg überquerten zwei Fußgänger, 31 und 25 Jahre alt, die Fahrbahn. Es kam aus bisher unbekannten Gründen zu einem Streit. Es steht im Raum, dass der Audi von den beiden Fußgängern gestoppt wurde. In Folge der Auseinandersetzung sollen zwei Fahrzeuginsassen ausgestiegen und es soll zu einer Rangelei gekommen sein. Währenddessen soll der Audi-Fahrer den Pkw in der Nähe abgestellt haben und auf dem Weg zu seinen Begleitern, kamen ihm diese bereits entgegen. Danach soll sich das Trio wieder zurück zu den Fußgängern begeben haben, wo es erneut zu einer körperlichen
Auseinandersetzung gekommen ist. Dabei erlitt der 31-Jährige einen Faustschlag ins Gesicht. Die alarmierten Polizisten stellten einen, zwischen parkenden Autos liegenden, Schlagstock sicher, der von einem des Trios in der Hand gehalten worden sein soll. Während der Sachverhaltsaufnahme kam es zu widersprüchlichen Angaben beider Parteien. Der 31-Jährige wurde mit einem Rettungswagen zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Es wurden gegenseitige Anzeigen wegen Körperverletzungen durch die Polizisten gefertigt. Eine freiwillig durchgeführte Atemalkoholkontrolle aller Beteiligten ergab, dass nur der 31-Jährige alkoholisiert war. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 28.04.2018

Kontrolleure angegriffen – vier Festnahmen

#0934
Nach einem tätlichen Angriff gestern Abend in Kreuzberg auf einen Mitarbeiter, der im Auftrag der BVG tätig ist, wurden vier Personen festgenommen. Gegen 19.10 Uhr kontrollierte der 36-Jährige in Begleitung zweier Kollegen die Fahrscheine in einem Bus der Linie M29. Nachdem sie dort drei Personen ohne gültige Fahrausweise festgestellt hatten, verließen sie für weitere Maßnahmen an der Haltestelle in der Reichenberger Straße den Bus. Daraufhin soll sich einer aus diesem Trio der Kontrolle entzogen haben. Als die Angestellten dem Mann folgten, sollen unvermittelt aus einem Haus mehrere vermummte Personen gekommen sein und die Kontrolleure mit Tritten, Schlägen und Flaschen attackiert haben. Während des Angriffs wurde dem 36-Jährigen sein Dienstausweis entrissen. Anschließend sollen die Angreifer in ein angrenzendes Mietshaus und in einen Buchladen geflüchtet sein. Alarmierte Polizeibeamte nahmen anschließend zwei Männer und zwei Frauen im
Alter von 24 bis 31 Jahren auf dem Dach des Hauses fest und brachten sie zur Durchführung erkennungsdienstlicher Behandlungen in ein Gewahrsam. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 28.04.2018

Familienstreit endet auf Parkplatz

#0935
In der vergangenen Nacht wurde die Polizei zu einer Schlägerei auf einem Parkplatz in Marienfelde alarmiert. Als die Polizisten in der Maximilian-Kaller-Straße eintrafen, befanden sich mehrere Personen auf dem Parkplatz, von denen vier verletzt waren. Nach den bisherigen Ermittlungen kam es kurz nach Mitternacht zu der Auseinandersetzung, deren Ursache länger zurückliegende Unstimmigkeiten zwischen einem Paar, einer 32-jährigen Frau und einem 26-jährigen Mann, sein sollen. Dabei wurden zwei Frauen im Alter von 57 und 32 Jahren sowie zwei Männer im Alter von 37 und 25 Jahren verletzt. Während sich der 25-Jährige nur ambulant behandeln ließ, kamen die anderen Verletzten zu stationären Behandlungen in Krankenhäuser. Der 26-jährige Tatverdächtige hatte sich bereits vor Eintreffen der Polizei vom Tatort entfernt. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 28.04.2018

Nach illegalem Autorennen – Fahrzeuge beschlagnahmt

#0936
Nach einem Rennen gestern Abend in Gesundbrunnen wurden zwei hochwertige Fahrzeuge beschlagnahmt. Zeugen bemerkten gegen 18.30 Uhr, wie ein Porsche und ein Ferrari in der Brunnenstraße auffällig rasant gelenkt wurden. Ihren Aussagen zufolge sollen die jeweiligen Fahrzeugführer mit überhöhter Geschwindigkeit oftmals die Fahrstreifen gewechselt haben und waren noch zu hören, als sie nicht mehr in Sichtweite der Passanten befanden. Als die beiden Männer wieder zurückfuhren und in den Hanne-Sobek-Platz einbogen, ließen sie die Reifen der Autos immer wieder durchdrehen und die Motoren aufheulen. Zivilpolizisten beendeten die Fahrt anschließend auf der Badstraßenbrücke und unterzogen beide Autofahrer einer Überprüfung. Richterlich angeordnet durften sich der 23-jährige Porsche-Fahrer und der 18-jährige Ferrari-Pilot von den Fahrzeugen und Führerscheinen verabschieden. Es wurden Anzeigen wegen der Durchführung eines verbotenen Autorennens gefertigt.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 28.04.2018