Auseinandersetzungen bei Pokalendspiel des Berliner Fußball Verbandes

#1041
Zu Auseinandersetzungen zwischen Fans zweier Fußballvereine kam es gestern Nachmittag in Tiergarten. Bei einem Pokalendspiel der A-Junioren in einem Stadion an der Lehrter Straße provozierten sich Anhänger der beiden Mannschaften zunächst gegenseitig verbal. Gegen 17.10 Uhr steigerten sich die Provokationen jedoch zu körperlichen Auseinandersetzungen, so dass das laufende Spiel unterbrochen werden musste. Als der eingesetzte Ordnerdienst versuchte, die beiden Gruppen von jeweils ungefähr neun Personen voneinander zu trennen, kam es zu tätlichen Angriffen gegen die Sicherheitsmitarbeiter. Darüber hinaus versuchten die verfeindeten Lager, die inzwischen eingerichtete Ordnerkette zu durchbrechen, um gewaltsam gegen Fans der jeweils anderen Mannschaft vorzugehen. Hierbei erlitten eine 25-jährige Mitarbeiterin des Sicherheitsdienstes und ein 48-jähriger Kollege von ihr leichte Verletzungen am Oberkörper. Erst einer alarmierten Einsatzhundertschaft gelang es, die Streitenden
auf der Haupttribüne voneinander zu trennen. Die Beamten führten zehn Identitätsfeststellungen sowie sieben Freiheitsentziehungen durch und leiteten Strafermittlungsverfahren wegen Landfriedensbruch und Körperverletzung ein. Die Festgenommenen wurden nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Nachdem das Spiel fortgesetzt wurde, verlief es ohne weitere Störungen. Die beiden Verletzten verzichteten am Ort auf ärztliche Behandlungen. Rund 50 Polizeibeamtinnen und –beamte waren im Einsatz. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 11.05.2018

Bronzeskulptur gestohlen

#1042
Unbekannte haben eine Bronzeskulptur in Baumschulenweg gestohlen. Heute Morgen teilte ein Senior auf dem Polizeiabschnitt 65 mit, dass er die Bronze-Figur „Schwimmer“, die normalerweise in einer Parkanlage an der Kiefholzstraße Ecke Hohenbirker Weg steht, seit dem 4. Mai 2018 vermisst. Eine Nachfrage beim zuständigen Grünflächenamt, ob die Skulptur abgebaut wurde, verlief negativ, so dass von einem Diebstahl ausgegangen wird. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 11.05.2018

Gruppenwagen mit Steinen beworfen

#1022
In der vergangenen Nacht wurde ein Gruppenwagen einer Einsatzhundertschaft in Friedrichshain mit Steinen beworfen. Gegen 23.20 Uhr waren die Polizistinnen und Polizisten mit ihrem Fahrzeug in der Rigaer Straße in Richtung Bersarinplatz unterwegs. In Höhe Zellestraße schlugen plötzlich zwei Steine auf dem Dach des Gruppenwagens ein. Daraufhin verließen die Einsatzkräfte den Bereich. Verletzt wurde niemand. Zwei Kleinpflastersteine wurden kurz darauf am Tatort sichergestellt. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin hat die Ermittlungen übernommen.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 10.05.2018

Koch und Kellner gehen aufeinander los

#1023
Bei einem Streit in einem Restaurant in der Knesebeckstraße in Charlottenburg verletzten sich in der vergangenen Nacht zwei Angestellte gegenseitig. Nach den bisherigen Ermittlungen und Aussagen gerieten die beiden gegen 0.25 Uhr über ein zurückgegebenes Essen in Streit, in dessen Folge der 50-jährige Kellner mit einem Messer auf den 52 Jahre alten Koch eingestochen habe. Zuvor soll der Koch den Kellner beleidigt, mit einer Kiste angegriffen und mit einem Küchenmesser am Daumen verletzt haben. Der Koch wurde mit Stichverletzungen am Kopf, am Oberarm und an der Hand in eine Klinik gebracht und operiert. Der Kellner flüchtete vor Eintreffen der Einsatzkräfte. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei der Direktion 2 dauern an.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 10.05.2018

Notoperation nach Messerstich

#1024
In Mitte wurde in der vergangenen Nacht ein 50 Jahre alter Mann durch einen Messerstich im Brustbereich lebensbedrohlich verletzt. Nach den bisherigen Zeugenaussagen saßen gegen 23.20 Uhr zwei Gruppen gemeinsam auf der Treppe vor dem Konzerthaus am Gendarmenmarkt, eine Gruppe mit drei Männern im Alter von 43, 47 und 50 Jahren und eine Gruppe bestehend aus zwei Männern und einer Frau. Zwischen dem 47-Jährigen und einem Mann aus der zweiten Gruppe soll sich zunächst ein verbaler Streit entwickelt haben, in dessen Verlauf der unbekannte Mann ein Messer gezogen und damit den 47-Jährigen an der Hand verletzt haben soll. Als der 50-Jährige schlichten wollte, erhielt er einen Messerstich in die Brust. Die Gruppe flüchtete anschließend in unbekannte Richtung. Alarmierte Rettungskräfte der Berliner Feuerwehr brachten den 50-Jährigen in ein Krankenhaus. Während er notoperiert wurde, Lebensgefahr soll nicht mehr bestehen, konnte sein 47-jähriger Begleiter eine Klinik nach
ambulanter Behandlung wieder verlassen. Die Ermittlungen dauern an und wurden von der Kriminalpolizei der Direktion 3 übernommen.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 10.05.2018