Keller brannte – Zwei Tatverdächtige festgenommen

#1072
Zwei Männer, die in Verdacht stehen, in der vergangenen Nacht ein Feuer in einem Keller in Schöneberg gelegt zu haben, wurden mit teils schweren Verletzungen festgenommen. Gegen 23.30 Uhr bemerkten Anwohner eines Mehrfamilienhauses in der Potsdamer Straße eine Rauchentwicklung im Treppenhaus. Alarmierte Feuerwehrkräfte löschten die Flammen, die aus dem Keller kamen. Die Mieter blieben unverletzt. In der Nähe des Wohnhauses trafen Polizisten auf zwei Männer im Alter von 19 und 29 Jahren. Der Ältere wies lebensgefährliche Brandverletzungen auf und kam zur Behandlung in eine Klinik. Der Jüngere, der unter Schock stand, wurde nach ambulanter Behandlung wieder aus dem Krankenhaus entlassen und kam anschließend zu einer Gefangenensammelstelle, wo er der Kriminalpolizei übergeben wurde. Für die Dauer der Löscharbeiten blieb die Potsdamer Straße zwischen Großgörschenstraße und Pallasstraße für rund zwei Stunden gesperrt.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 15.05.2018

Gefährliche Körperverletzung U-Bahnhof Paulsternstraße

#1074

Ein 23-Jähriger geriet am 27. November 2017 zwischen 22.15 und 22.30 Uhr in einer U-Bahn der Linie U7, nahe der Station Paulsternstraße, mit einem Mann in Streit. Im Laufe der körperlichen Auseinandersetzung soll der Tatverdächtige den jungen Mann mit Reizgas angegriffen haben. Anschließend sei der Täter ausgestiegen. Der 23-Jährige trug Gesichtsverletzungen davon.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 15.05.2018

Haftbefehle und Durchsuchungsbeschlüsse wegen des banden- und gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern vollstreckt

#1075
Erneut ist die Staatsanwaltschaft Berlin und die Polizei gegen eine Bande von Schleusern vorgegangen und hat heute in Berlin und Brandenburg 20 Wohnungen durchsucht und drei Haftbefehle vollstreckt. Den Tatverdächtigen wird banden- und gewerbsmäßiges Einschleusen vorgeworfen. Sie sollen Scheinehen und fingierte Vaterschaftsanerkennungen arrangiert haben, um den Schleusungswilligen ein Aufenthaltsrecht in Deutschland zu verschaffen. Die Ermittler stellten umfangreiche Beweismittel, darunter unterschiedliche Unterlagen, Eheringe in verschiedenen Größen, Mobiltelefone und Ausweisdokumente, sicher. Zudem wurden über 26.000 Euro Bargeld beschlagnahmt.

Die seit März 2017 erfolgten intensiven Ermittlungen der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Schleuser von Landeskriminalamt und Bundespolizei führten zu der vietnamesisch/deutschen Tätergruppe. Ihnen wird in nachweislich 15 Fällen vorgeworfen, 15 Personen eingeschleust zu haben. Durch das Arrangieren von Scheinehen und fingierten Vaterschaftsanerkennungen soll die Bande dafür gesorgt haben, dass diese Personen ihren Aufenthalt in Deutschland verfestigen konnten.

Bisher konnten die Ermittler 10 Beschuldigte ermitteln. Gegen die drei Hauptbeschuldigten konnten heute Morgen Haftbefehle vollstreckt werden. Es handelt sich um zwei Vietnamesen im Alter von 57 und 35 Jahren und eine 26-jährige Deutsche, die in Marzahn, Lichtenberg und Karow festgenommen wurden. Bei den weiteren Mittätern handelt es sich um deutsche und vietnamesische Staatsangehörige im Alter zwischen 20 und 67 Jahren. Die Durchsuchungen erfolgten in den Berliner Stadtbezirken Pankow, Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf und Treptow-Köpenick sowie im brandenburgischen Ahrensfelde und Panketal. Der Bande wird vorgeworfen, in zehn Fällen Heiraten in Dänemark zwischen den geschleusten Vietnamesen und Deutschen organisiert und so Scheinehen vermittelt zu haben. In fünf Fällen sollen fingierte Vaterschaftsanerkennungen erfolgt sein, um so ein Bleiberecht für die Vietnamesen in Deutschland abzuleiten.

Die sichergestellten Beweismittel werden nun ausgewertet, die Ermittlungen dauern an. An den heutigen Durchsuchungen waren etwa 220 Beamte der Polizei Berlin sowie der Bundespolizei beteiligt.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 15.05.2018

Nach versuchtem Autodiebstahl festgenommen

#1076
Dank eines aufmerksamen Zeugen konnten Zivilfahnder in der vergangenen Nacht zwei mutmaßliche Autodiebe in Köpenick festnehmen. Der 33-jährige Anwohner sah, wie zwei Männer an der Motorhaube eines Mercedes-Sprinters in der Wendenschloßstraße hantierten und rief die Polizei. Die Fahnder der Direktion 6 konnten wenig später die beiden mutmaßlichen Autodiebe, 32 und 59 Jahre alt, an der Ecke zur Müggelheimer Straße in einem Peugeot festnehmen und dem Fachkommissariat der Kriminalpolizei der Direktion 6 übergeben, das die weiteren Ermittlungen übernahm. Bei der Durchsuchung des Peugeot fanden die Fahnder diverse Einbruchswerkzeuge und stellten diese sowie das Auto sicher.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 15.05.2018

Schwer verletzter Fußgänger

#1077
Schwer verletzt wurde heute Morgen ein Fußgänger bei einem Unfall in Friedrichsfelde. Bisherigen Ermittlungen zufolge soll ein 32-Jähriger gegen 7.15 Uhr von der Alfred-Kowalke-Straße aus die Straße Am Tierpark bei Rot betreten haben und lief zunächst bis zur Mittelinsel. Dort soll er kurz stehen geblieben sein, ging dann trotz laufenden Verkehrs weiter und wurde von einem Fiat erfasst, mit dem ein 28-Jähriger in der Straße Am Tierpark in Richtung Sewanstraße unterwegs war. Mit schweren Kopfverletzungen kam der Fußgänger zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Autofahrer erlitt einen Schock und wurde am Ort behandelt. Während der Rettungsarbeiten und Unfallaufnahme war die Straße Am Tierpark bis etwa 9.40 Uhr gesperrt. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 6 übernahm die Unfallbearbeitung.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 15.05.2018