Taxifahrer zu schnell

#1175
Mit 149 km/h bei erlaubten 60 km/h wurde ein Taxifahrer von Beamten des Zentralen Verkehrsdienstes auf der Stadtautobahn „geblitzt“. Gegen 1.30 Uhr raste das Fahrzeug auf der BAB A 100 in Höhe des Autobahndreiecks Funkturm in Richtung Süd entlang. In diesem Bereich wurde aufgrund von Bauarbeiten an einer Brücke die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 60 km/h herabgesetzt. Den Fahrer erwarten nun ein Bußgeld von mindestens 1.360,- Euro, zwei Punkte und ein Fahrverbot von mindestens drei Monaten.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 28.05.2018

Ratskeller mit Steinen beworfen

#1176
Unbekannte beschädigten heute früh mehrere Scheiben des Ratskellers im Rathaus Charlottenburg. Gegen 3.30 Uhr beobachtete ein Passant mehrere dunkel gekleidete und maskierte Personen, die Kleinpflastersteine auf die Fensterfront des im Erdgeschoss gelegenen Ratskellers in der Otto-Suhr-Allee warfen. Wenig später entwickelte sich außerdem im Eingangsbereich eine Farbwolke einer pulverartigen Substanz. Noch vor Eintreffen der durch den Zeugen alarmierten Polizisten flüchteten die Maskierten auf Fahrrädern in unbekannte Richtung. Die weiteren Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt übernommen.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 28.05.2018

Vielzahl von Demonstrationen in Mitte – Polizei zieht Bilanz

#1177
Insgesamt 15 Demonstrationen wurden gestern von der Polizei Berlin in Mitte begleitet. Unter dem Motto „Zukunft Deutschland“ nahmen bis zu 5.000 Personen an einem Aufzug der AfD teil. Direkt am Antreteplatz, dort wo die Teilnehmenden des AfD-Aufzuges eintrafen und sich sammeln sollten, wurde eine Frau überprüft, die ein gegen die AfD gerichtetes Plakat gezeigt hatte. Hierbei leistete die Frau Widerstand gegen die Einsatzkräfte, woraufhin sie wegen einer Identitätsfeststellung und erkennungsdienstlichen Behandlung vorübergehend festgenommen und zur Anzeigenaufnahme zu einer Polizeidienststelle gebracht wurde. In diesem Zusammenhang wurde über den Rechtsanwalt der Frau eine Strafanzeige wegen Körperverletzung im Amt gegen die festnehmenden Polizeidienstkräfte erstattet. Nach Redebeiträgen am Antreteplatz zog der Demonstrationszug gegen 13.30 Uhr auf der angemeldeten Wegstrecke los. Während des Durchlaufens der S-Bahnbrücke in der Luisenstraße Ecke
Margarete-Steffen-Straße kippten Unbekannte eine schwerölhaltige Flüssigkeit von der Brücke herunter, die mehrere Teilnehmende traf. Eine getroffene Frau klagte über Übelkeit und kam mit einem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. In Gruppen von 20 bis 300 Personen versuchten Aufzugsgegner immer wieder die Demonstration zu stören. Hier mussten die Einsatzkräfte mehrmals die Personen abdrängen und auch Pfefferspray einsetzen. Der Aufzug erreichte kurz nach 14 Uhr den Platz des 18. März, dort wurde er um 15.15 Uhr vom Veranstalter beendet.
Gegner des Aufzuges der AfD meldeten für den gestrigen Tag insgesamt 14 Versammlungen an. Diese gingen nach und nach in einen gemeinsamen Gesamtprotest über. An den Gegenversammlungen beteiligten sich bis zu 25.000 Personen überwiegend störungsfrei.
Kurz nach 13 Uhr versuchten mehrere Aufzugsgegner am Leipziger Platz zu den Teilnehmenden des AfD-Aufzuges durchzubrechen. Hier mussten Einsatzkräfte Reizgas einsetzen, um einen Durchbruch zu unterbinden.
In der Klopstockstraße Ecke Großer Stern zündeten Unbekannte ein Fahrzeug an. Zeugen berichteten, dass drei vermummte Personen vom Tatort flüchteten. In der Pappelallee Ecke Eberswalder Straße griffen etwa 100 zum Teil vermummte Personen einen Einsatzwagen der Polizei an und verletzten eine Dienstkraft, die in einem Krankenhaus behandelt werden musste. Anschließend wurden Gegenstände auf die Fahrbahn verbracht und Graffitis aufgesprüht. In diesem Zusammenhang nahmen Einsatzkräfte drei Tatverdächtige vorübergehend fest. In der Friedrichstraße, rund um den Friedrichstadtpalast sowie am Schiffbauerdamm brachten Unbekannte ebenfalls Gegenstände auf die Fahrbahn und zündeten ein Kraftfahrzeug an.
Im Einsatzgeschehen erlitten insgesamt 15 Einsatzkräfte Verletzungen, von denen sich drei Polizisten in einem Krankenhaus behandeln lassen mussten und ihren Dienst nicht mehr fortsetzen konnten. 25 Personen wurden vorübergehend festgenommen. Die Polizeidienstkräfte leiteten 23 Strafermittlungsverfahren unter anderem wegen Landfriedensbruchs, Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ein. An dem Einsatz waren bis zu 2.400 Dienstkräfte beteiligt.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 28.05.2018

Mann aus brennendem Auto gerettet

#1166
Aus seinem brennenden Wagen retteten Passanten gestern Nachmittag einen Mann in Siemensstadt. Zeugenaussagen zufolge war der 74-Jährige gegen 17 Uhr mit seinem Opel in der Motardstraße Richtung Otternbuchtstraße unterwegs. Aus noch ungeklärter Ursache kam er nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen am rechten Fahrbahnrand parkenden Lastzug. Unmittelbar danach fing sein Wagen Feuer und Flammen schlugen aus dem Motorraum. Vorbeifahrende Zeugen hielten sofort an, zogen den Unfallfahrer aus dem Auto und brachten ihn in Sicherheit. Er erlitt leichte Kopfverletzungen. Alarmierte Brandbekämpfer der Feuerwehr löschten das Feuer und Sanitäter fuhren den 74-Jährigen zur ambulanten Behandlung in eine Klinik. Die weitere Unfallbearbeitung führt der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 2.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 27.05.2018

Zwei Brandstiftungen kurz hintereinander

#1167
Zu einem brennenden Auto und einem brennenden Container wurden Brandbekämpfer vergangene Nacht nach Nikolassee alarmiert. Gegen 1.20 Uhr bemerkten Anwohner der Schopenhauerstraße Feuer an einem am rechten Fahrbahnrand geparkten VW und benachrichtigten Polizei und Feuerwehr. Kurze Zeit darauf alarmierten Anwohner der nur wenig entfernten Kaiserstuhlstraße zu einem brennenden Bauschuttcontainer. Dort soll aus einer Gruppe von vier Männern heraus einer den Inhalt des Containers mit einem Feuerzeug angezündet haben. Anschließend flüchtete die Gruppe unerkannt in Richtung Matterhornstraße. Die Feuerwehr löschte beide Brände und ein zuständiges Brandkommissariat beim Landeskriminalamt ermittelt nun in beiden Fällen wegen des Verdachts der Brandstiftung.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 27.05.2018