Senior schwer verletzt

#1201
Ein Radfahrer wurde heute am späten Vormittag bei einem Zusammenstoß mit einer Straßenbahn in Lichtenberg schwer verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen war eine Tram der Linie 21 gegen 11.30 Uhr in der Möllendorffstraße in Richtung Herzbergstraße unterwegs und erfasste an der Josef-Orlopp-Straße den von rechts kommenden, 74 Jahre alten Zweiradfahrer, der die Gleise der Straßenbahn nach Angaben einer Zeugin bei Rot in Richtung Storkower Straße überfahren haben soll. In der Folge wurde der Senior einige Meter von dem Zug mitgeschleift. Rettungssanitäter und ein Notarzt brachten ihn mit Arm-, Bein-, Kopf- und Rumpfverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der 58-jährige Straßenbahnfahrer erlitt einen Schock und wurde ambulant in einer Klinik behandelt. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 6 übernahm die Unfallbearbeitung.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 30.05.2018

Autos kollidiert – drei Verletzte

#1202
Am frühen Mittag kam es in Tiergarten zu einem schweren Verkehrsunfall. Kurz nach 12 Uhr befuhr ersten Ermittlungen zufolge ein 95-Jähriger mit seinem Toyota die Hofjägerallee in Richtung Klingelhöferstraße und wollte links in die Tiergartenstraße abbiegen. Dabei kollidierte er mit einem entgegenkommenden Seat, mit dem ein 32-Jähriger in der Klingelhöferstraße in Richtung Großer Stern unterwegs war. Während der 95-Jährige Rumpfverletzungen erlitt und stationär im Krankenhaus aufgenommen wurde, erlitten seine ein Jahr jüngere Ehefrau, die als Beifahrerin im Auto saß, und der Seat-Fahrer leichte Verletzungen. Beiden konnten die Kliniken nach den Behandlungen wieder verlassen. Während der Rettungs- und Aufräumarbeiten sowie der Unfallaufnahme war die Kreuzung bis etwa 15 Uhr gesperrt. Die Hofjägerallee war ab dem Großen Stern betroffen, die Stülerstraße ab Rauchstraße, die Klingelhöferstraße ab Von-der-Heydt-Straße und die Tiergartenstraße ab der
Hiroshimastraße. Die Unfallbearbeitung übernahm der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 3.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 30.05.2018

Antisemitisch beleidigt und bedroht

#1180
Ein Unbekannter hat in der vergangenen Nacht zwei Männer in Neukölln antisemitisch und rassistisch beleidigt sowie mit einem messerähnlichen Gegenstand bedroht. Aussagen zufolge saßen die beiden Männer im Alter von 31 und 33 Jahren vor einem Wohnhaus in der Selchower Straße. Gegen 22.30 Uhr ging ein bislang unbekannter Mann auf die beiden zu und beschimpfte sie. Die Männer forderten den „Pöbler“ auf, seine Beschimpfungen zu unterlassen, woraufhin er sein T-Shirt hochzog, an seinen Gürtel griff und einen messerähnlichen Gegenstand hervorholte. Als weitere antisemitische Beleidigungen von dem Unbekannten folgten, entfernten sich die Männer. Der Täter folgte ihnen noch kurz, ging dann aber in Richtung Flughafenstraße davon. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt führt die Ermittlungen.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 29.05.2018

Randaliert und „Sieg-Heil“ gerufen – Festnahme

#1181
Polizisten haben in der vergangenen Nacht einen Tatverdächtigen in Rummelsburg festgenommen, der kurz zuvor die Scheibe eines Pkw eingeschlagen und lautstark „Sieg-Heil“ gerufen haben soll. Mit freiem Oberkörper soll der 46-Jährige kurz nach 22 Uhr die Spittastraße laut pöbelnd entlang gelaufen sein. Zeugen berichteten später, dass er hierbei seinen rechten Arm zum sogenannten „Hitlergruß“ hob und „Sieg-Heil“ schrie. In der Hand hielt er einen Kleinpflasterstein, mit dem er dann die Seitenscheibe eines Smart einschlug. Alarmierte Polizisten des Polizeiabschnitts 64 nahmen den 46-Jährigen vorübergehend fest und ließen bei ihm eine erkennungsdienstliche Behandlung durchführen. Die Ermittlungen zu dem Sachverhalt führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 29.05.2018

Bei Raubüberfall verletzt

#1182
Zwei Unbekannte haben in der vergangenen Nacht einen Mann in Hellersdorf niedergeschlagen und beraubt. Derzeitigen Erkenntnissen zufolge lief der 30-jährige Mann in der Peter-Edel-Straße und war auf dem Weg nach Hause. Gegen 0.15 Uhr kam das Duo auf ihn zu und beschimpfte den Mann zunächst. Einer der beiden Räuber schlug ihm dann mit der Faust gegen den Kopf, woraufhin der 30-Jährige durch die Wucht des Schlages zu Boden ging. Dort traten beide Täter auf ihn ein und rissen ihm seinen Rucksack mit Portemonnaie und Ausweis weg. Eine Anwohnerin sah die beiden Räuber und rief laut, woraufhin das Duo von dem 30-Jährigen abließ und in Richtung Neue Grottkauer Straße flüchtete. Der Überfallene erlitt leichte Gesichtsverletzungen, die zunächst nicht behandelt werden mussten. Das Raubkommissariat der Polizeidirektion 6 führt die Ermittlungen und Fahndung nach den beiden Unbekannten.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 29.05.2018