Geschlagen und getreten

#1195
Bei einem Raub in der vergangenen Nacht in Neukölln erlitt ein 34-Jähriger leichte Verletzungen. Seinen Aussagen zufolge wurde er gegen 23.25 Uhr in der Kirchhofstraße von einer etwa achtköpfigen Gruppe angesprochen und um Kleingeld gebeten. Als er dies ablehnte, soll er von den Männern Schläge und Tritte erhalten haben, so dass er zu Boden ging. Die Unbekannten sollen im weiteren Verlauf seinen Pass, seine Geldbörse und sein Handy entwendet haben. Anschließend flüchtete die Gruppe unerkannt. Rettungskräfte brachten den Überfallenen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Ein Raubkommissariat der Polizeidirektion 5 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 30.05.2018

Bei Wohnungsbrand verletzt

#1196
Noch ungeklärt ist die Brandursache bei einem Feuer in der vergangenen Nacht in einer Wohnung in Schöneberg. Gegen 22.20 Uhr bemerkte ein aufmerksamer Passant in der Czeminskistraße zersplitternde Fensterscheiben und Rauchentwicklung aus einer Wohnung im zweiten Obergeschoss. Der 29-jährige Wohnungsmieter stand hilferufend auf dem Balkon und wurde von alarmierten Feuerwehrkräften über eine Drehleiter gerettet. Sie brachten ihn mit schweren Verletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen übernommen

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 30.05.2018

Homophob beleidigt und bedroht

#1198
Gestern Abend wurde ein homosexuelles Paar in Alt-Treptow beleidigt und mit einem Messer bedroht. Zwei Tatverdächtige im Alter von 15 und 17 Jahren wurden vorläufig festgenommen. Gegen 20.30 Uhr soll eine Gruppe von vier Jugendlichen das Paar im Treptower Park angesprochen haben. Laut Zeugenaussagen beleidigte der 15-Jährige aus der Gruppe heraus die beiden Männer homophob. Als einer der Beleidigten die Jugendlichen bat, sie in Ruhe zu lassen, habe der 15-Jährige den 34-jährigen Mann geschubst und bedroht. Danach flüchteten die Jugendlichen in verschiedene Richtungen. Der 34-Jährige wollte den 15-jährigen Pöbler verfolgen und wurde zunächst von dem 17-Jährigen daran gehindert. Er blieb aber trotzdem dran und folgte ihm. Als dieser das bemerkte, soll der 15-Jährige dem Mann ein Taschenmesser gezeigt und ihn bedroht haben. Die beiden Jugendlichen konnten mit Hilfe von Zeugenhinweisen von den zum Ort alarmierten Polizisten in Tatortnähe festgenommen und in eine
Gefangenensammelstelle gebracht werden. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung wurden sie wieder entlassen. Die weiteren Ermittlungen übernahm der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 30.05.2018

Bei Ausweichmanöver gestürzt und schwer verletzt

#1199
Als ein Motorradfahrer heute Vormittag in Oberschöneweide einem Pkw ausweichen musste, stürzte er und verletzte sich schwer. Nach bisherigen Ermittlungen fuhr eine 75-jährige VW-Fahrerin gegen 11.30 Uhr aus einer Grundstücksausfahrt in der Wilhelminenhofstraße und erfasst hierbei den 25-jährigen Suzuki-Fahrer, der zu diesem Zeitpunkt in der Wilhelminenhofstraße in Richtung Firlstraße unterwegs war. Der Motorradfahrer bremste und wich nach links aus, um einen Verkehrsunfall zu vermeiden; stürzte hierbei und zog sich die schweren Verletzungen zu. Er kam mit einem Notarzt zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 6 führt die Ermittlungen.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 30.05.2018

International agierende Taschendiebe festgenommen

#1200
Beamte des Landeskriminalamtes haben heute Mittag vier mutmaßliche Taschendiebe in Mitte vorläufig festgenommen. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um zwei Frauen und Männer im Alter zwischen 42 und 58 Jahren. Bei ihnen handelt es sich offenbar um international agierende Diebe, die eigens nach Europa einreisen, um ihre Diebestouren durchzuführen. Das Quartett fuhr in einem Citroen durch die Stadt und baldowerte mögliche Tatgelegenheiten, überwiegend in Hotels, aus. In der Cora-Berliner-Straße sollen sie einer Touristin den Rucksack entwendet haben. Diese bemerkte jedoch die Tat und stellte die Tatverdächtigen zur Rede. Zeitgleich erfolgte die Festnahme durch die Fahnder. Nachforschungen zum Quartett ergaben, dass es zuvor am Hauptbahnhof einem Touristen den Rucksack entwendet haben soll, in dem es diesen mit ihrem eigenen tauschte und sich dann aus dem Staub machte. Die Festgenommenen wurden dem Fachkommissariat für Diebstahlsdelikte beim Landeskriminalamt
überstellt. Inwiefern sie für weitere Diebstahlstaten in Betracht kommen, wird derzeit geprüft.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 30.05.2018