Gemeinsame Verkehrsaktion gegen verkehrswidriges Halten und Parken

#1215
Das verkehrswidrige Halten und Parken auf Radwegen, Busspuren und in zweiter Reihe stehen nächste Woche im Fokus einer gemeinsamen Verkehrsaktion in Berlin. Die Polizei Berlin, Ordnungsämter sowie die BVG werden vom 4. bis 8. Juni 2018 gezielte Schwerpunktkontrollen durchführen. Diese Kontrollen sollen zur Steigerung der Verkehrssicherheit beitragen und für mehr gegenseitiges Verständnis, Miteinander und Rücksichtnahme im Straßenverkehr werben. Beteiligen werden sich wie in den Vorjahren neben der Polizei Berlin auch die Ordnungsämter Pankow, Charlottenburg-Wilmersdorf, Mitte, Tempelhof-Schöneberg, Friedrichshain-Kreuzberg und Neukölln sowie die BVG-Busspurbetreuer. Zu diesem Zweck wurden eine Vielzahl von Straßen ausgesucht, in denen Busspuren sowie Radwege und –schutzstreifen besonders häufig von Kraftfahrzeugen blockiert werden, beziehungsweise tagtäglich in zweiter Reihe gehalten und geparkt wird.

Berlins Innensenator Andreas Geisel sagt zum Start der gemeinsamen Aktion: „Ich kann es nicht oft genug sagen: Für das Funktionieren der Stadt sind Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme für alle geboten. Dieser einfache Grundsatz kann Unfälle verhindern und Leben retten. Am Ende geht es um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden.“

Im gesamten vergangenen Jahr wurden 37.487 Halt- und Parkverstöße auf Radschutzstreifen und Radwegen, 33.122 Verstöße auf Busspuren und 58.118 Verstöße in zweiter Reihe zur Anzeige gebracht. Bei einer vergleichbaren fünftägigen Verkehrssicherheitsaktion im Oktober 2017 sind 6.795 Halt- und Parkverstöße festgestellt und geahndet worden. In 282 Fällen mussten Kraftfahrzeuge zur Gefahrenabwehr kostenpflichtig umgesetzt werden.

Vor allem in den Innenstadtbezirken werden Rad- und Busspuren täglich viel zu oft aus vorwiegend eigensüchtigen Motiven zugeparkt, um sich die lästige Parkplatzsuche zu ersparen. Ohne sich die gefährlichen Folgen insbesondere für Radfahrende bewusst zu machen, die regelmäßig zu Ausweichmanövern in den schnellen Fließverkehr gezwungen werden, bewerten Kraftfahrerinnen und Kraftfahrer ihr Fehlverhalten häufig lediglich als Kavaliersdelikt und relativieren es mit der Begründung, man habe ja nur kurzfristig geparkt. Auch die erheblichen Behinderungen des BVG-Linienverkehrs und die Verzögerung in den Fahrplänen werden billigend in Kauf genommen. Vor diesen Hintergründen sollen Betroffene während der Aktion für die Folgen ihres rücksichtslosen Verhaltens in Gesprächen sensibilisiert werden. Unabhängig davon werden Verstöße konsequent mit Verwarnungsgeldern in Höhe von 10 bis 35 € geahndet und Fahrzeuge, sofern kein Verantwortlicher
kurzfristig erscheint, konsequent gebührenpflichtig umgesetzt. Hierfür entstehen je nach Fahrzeugart zusätzliche Gebühren in Höhe von bis zu 369 €.

Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, dass auf Radwegen und Busspuren sowie in zweiter Reihe weder kurzfristig gehalten noch geparkt werden darf. Auch auf markierten Radschutzstreifen auf der Fahrbahn darf nicht geparkt werden.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 01.06.2018

Einschränkungen zu Lande, zu Wasser und in der Luft

#1216
Am Montag, den 4. Juni 2018 wird es bereits ab den Morgenstunden aufgrund eines Staatsbesuches in Berlin zu umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen und Verkehrssperrungen kommen. Besonders betroffen sind die Bereiche rund um den Flughafen Tegel und das Regierungsviertel.
Auch das Befahren der Spree in Höhe des Bundeskanzleramtes und des Humboldthafens wird nicht mehr möglich sein.
Neben den Einschränkungen an Land und auf dem Wasser ist auch der Luftraum betroffen, da ein Flugbeschränkungsgebiet (ED-R Humboldt) in Berlin und dem nahen Umland eingerichtet wird. In diesem Gebiet sind alle Flüge, einschließlich des Betriebes von Flugmodellen und unbemannten Luftfahrtsystemen, untersagt.
Da die Nichteinhaltung dieses Flugverbots eine Straftat darstellt, bitten wir Sie, sich vor Ihrem Flugvorhaben zu informieren, ob Ihr beabsichtigter Flug innerhalb des Flugbeschränkungsgebietes liegt und Sie damit gegen luftverkehrsrechtliche Vorschriften verstoßen!
Weitere Informationen #8211; insbesondere zur räumlichen Ausdehnung und den Zeiten #8211; entnehmen Sie bitte der entsprechenden Luftfahrtveröffentlichung sowie bei der Deutschen Flugsicherung.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 01.06.2018

Nach Faustschlag gestürzt

#1203
Bei einem handgreiflichen Streit gestern Abend in Rummelsburg wurde ein 43-Jähriger schwer verletzt. Zeugenaussagen zufolge soll der Mann bereits gegen 19.30 Uhr auf dem Bahnsteig des U-Bahnhofes Frankfurter Allee in alkoholisiertem Zustand gepöbelt haben. Als er anschließend von einem Unbekannten daraufhin angesprochen wurde, beleidigte er auch diesen. Die Streitigkeiten sollen sich dann in die U-Bahn hinein verlagert haben, wobei der Unbekannte den 43-Jährigen mit der flachen Hand ins Gesicht schlug. Nach den bisherigen Erkenntnissen sollen beide im weiteren Verlauf am U-Bahnhof Lichtenberg ausgestiegen sein. Hier auf dem Bahnsteig wurde der 43-Jährige von dem Mann erneut geschlagen und soll nach einem Faustschlag gestürzt und mit dem Kopf auf die untere Treppenstufe gefallen sein. Zeugen alarmierten die Polizei. Alarmierte Rettungskräfte brachten den bewusstlosen Mann mit einer Kopfplatzwunde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Angreifer entkam
unerkannt.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 31.05.2018

Brennender Pkw

#1204
Bei einem Brand in der vergangenen Nacht in Tempelhof wurde ein VW Transporter stark beschädigt. Gegen 1.30 Uhr bemerkte ein aufmerksamer Anwohner in der Eresburgstraße einen Feuerschein an dem dort abgestellten Auto. Alarmierte Kräfte löschten das Feuer, in der Nähe befindliche Fahrzeuge wurden nicht beschädigt. Der nicht mehr fahrfähige Wagen wurde sichergestellt. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 31.05.2018

Handy und Geld geraubt

#1205
Bei einem Raub in der vergangenen Nacht im Hansaviertel wurde ein 26-Jähriger leicht verletzt. Seinen Aussagen zufolge wurde er gegen 1.10 Uhr auf dem Vorplatz des U-Bahnhofes Hansaplatz in der Altonaer Straße von einem ihm unbekannten Mann angesprochen. Dieser soll unter Vorhalt eines Messers die Herausgabe seines Geldes gefordert haben. Als der 26-Jährige dies ablehnte, soll er von dem Unbekannten zu Boden gezogen und dann geschlagen und getreten worden sein. Nach einem folgenden Faustschlag auf die Nase nahm der Räuber Handy und Portemonnaie des 26-Jährigen und flüchtete mit einem Fahrrad unerkannt über die Händelallee in Richtung Tiergarten. Der Beraubte wurde leicht verletzt. Das zuständige Kommissariat der Polizeidirektion 3 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 31.05.2018