Fremdenfeindlich beleidigt

#1450
Gegen 19.30 Uhr stieg eine 32-Jährige am U-Bahnhof Tierpark in einen Waggon der Linie U5, als ein Unbekannter ausstieg und ihr gegen den Fußknöchel trat. Anschließend beleidigte er die Frau rassistisch, bevor er sich aus dem U-Bahnhof entfernte. Die 32-Jährige erlitt eine leichte Verletzung am Sprunggelenk, die sie gegebenenfalls später behandeln lassen möchte.

#1451
Im Zuge eines Nachbarschaftsstreites kam es gegen 20.45 Uhr zu einer rassistischen Beleidigung in der Utrechter Straße. Den Angaben des 28 Jahre alten Beleidigten zufolge soll es in den vergangenen Monaten des Öfteren vorgekommen sein, dass sein vor dem Wohnhaus geparktes Firmenfahrzeug mit Unrat besudelt wurde. Als er gestern Abend seinen 47-jährigen Nachbarn dabei erwischte, wie dieser Eier auf seinen Wagen warf, stellte er ihn zur Rede. Der Nachbar beleidigte ihn daraufhin rassistisch. Nachdem er seinen Wagen anschließend reinigen ließ, wurde dieser rund eine halbe Stunde später wiederum mit Unrat beschmutzt. Alarmierte Beamte klingelten an der Wohnungstür des Tatverdächtigen, der jedoch nicht öffnete.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 09.07.2018..

Nach Unfall geflüchtet

#1449
Gestern Abend stürzte ein Radfahrer in Köpenick, nachdem ihn ein unbekannter Autofahrer anfuhr und anschließend flüchtete. Gegen 19 Uhr, so die Aussagen des 31 Jahre alten Mannes, sei er mit seinem Fahrrad auf der Wendenschloßstraße in Richtung Müggelheim unterwegs gewesen. Plötzlich habe er einen Schlag im Rücken verspürt, der möglicherweise von einem Außenspiegel stammen könnte. Anschließend habe ihn ein weißer Wagen überholt. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Radler unter anderem mit einer Fraktur zur stationären Behandlung in eine Klinik.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 09.07.2018

Schwerer Landfriedensbruch durch gewalttätige Menschenmenge

#1447
Aus einer Menschenmenge heraus griffen Männer in der vergangene Nacht ein Pärchen in Schöneberg mit Flaschen und Stühlen an. Nach bisherigen Erkenntnissen befanden sich die 18-Jährige und ihr 23-jähriger Begleiter gegen 0.30 Uhr in einem Schnellrestaurant am Hardenbergplatz. Dort wurde die junge Frau in arabischer Sprache aus der Gruppe heraus auf sexueller Grundlage beleidigt. Die Sprache verstehend bat sie die Beleidiger, dies zu unterlassen. Wegen eines daraus entstehenden Streitgespräches und somit drohender Eskalation, flüchtete das Paar aus dem Restaurant in Richtung Wittenbergplatz. Zeugenaussagen zufolge verfolgte die Personengruppe die beiden und griff sie in der Nähe des Wittenbergplatzes mit Stühlen eines Imbisses und Flaschen an. Dabei traf eine Flasche den Hinterkopf der 18-Jährigen, welche daraufhin bewusstlos zu Boden gesunken sein soll. Ihr Begleiter brachte sie zu ihrem Schutz auf einen Hinterhof eines Hauses in der Ansbacher Straße. Mittlerweile soll
die Gruppe mit ungefähr 30 Personen zu einer unüberschaubaren aggressiven Menschenmenge angewachsen sein. Erst das Eintreffen von Polizisten führte zum Zerstreuen der Menge. Einsatzkräfte konnten in der Nähe drei Männer im Alter von 17 und 23 Jahren festnehmen. Während die junge Frau einen der 23-Jährigen und den 17-jährigen Jugendlichen als Tatverdächtige wiedererkannte, konnte eine Zeugin den anderen 23-jährigen Festgenommenen als Teil der Gruppe identifizieren. Alle drei wurden nach Feststellung ihrer Personalien am Ort entlassen und müssen sich nun wegen schweren Landfriedensbruches und Beleidigung verantworten. Die 18-Jährige erlitt leichte Verletzungen, lehnte eine ärztliche Behandlung jedoch ab. Die Ermittlungen führt die Kriminalpolizei der Polizeidirektion 4.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 08.07.2018

Flucht vor Verkehrskontrolle

#1446
Vor einer Verkehrskontrolle flüchtete in der vergangenen Nacht ein Autofahrer in Neukölln. Gegen 23.20 Uhr stellen Polizisten in Zivil an der Kreuzung Urbanstraße Ecke Hermannplatz einen Autofahrer mit einer auffälligen Fahrweise fest und wollten ihn kontrollieren. Als sie ihn aufforderten anzuhalten, beschleunigte der Audifahrer sofort und flüchtete. Mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinhorn folgten ihm die Polizisten. Auf der Autobahn BAB 100 versuchte der Flüchtende sowohl die Zivilfahnder, als auch weitere hinzugekommene Einsatzfahrzeuge abzudrängen. An der Anschlussstelle Hohenzollerndamm drängte der Raser mit seinem Audi einen unbeteiligten Mercedes ab, welcher dann mit einem Einsatzfahrzeug der Polizei zusammenstieß. Der 19-jährige Mercedesfahrer wurde leicht verletzt. Im weiteren Verlauf der Flucht kollidierte der Flüchtende mit seinem Auto am Autobahndreieck Funkturm mit einem 44-jährigen Motorradfahrer, der daraufhin stürzte und
anschließend mit schweren Verletzungen zur stationären Behandlung in eine Klinik gebracht werden musste. In der Rostocker Straße in Moabit gelang es den Einsatzkräften den Audi zu stoppen. Der Fahrer sprang jedoch sofort aus dem Wagen und flüchtete unerkannt zu Fuß weiter. Seine 21-jährige Beifahrerin blieb am Ort zurück. Sie wurde nach Feststellung ihrer Personalien wieder entlassen. Der Audi wurde beschlagnahmt. Die Ermittlungen dauern an und wurden vom Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 2 übernommen.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 08.07.2018

Spätkauf überfallen

#1445
In Moabit überfiel heute früh ein Unbekannter einen Spätkauf. Nach Angaben des 32-jährigen Angestellten stürmte gegen 4 Uhr ein maskierter Mann, mit einem Messer und Pfefferspray bewaffnet, in den Laden in der Turmstraße und attackierte ihn sofort mit dem Spray, woraufhin er fluchtartig den Verkaufsraum verließ. Währenddessen habe der Maskierte Geld aus der Kasse entwendet und soll mit der Beute in Richtung Stromstraße zu Fuß geflüchtet sein. Der 32-Jährige erlitt Verletzungen im Augenbereich und musste ambulant in einer Klinik behandelt werden. Das Raubkommissariat der Direktion 3 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 08.07.2018