Handy und Geld geraubt

#1205
Bei einem Raub in der vergangenen Nacht im Hansaviertel wurde ein 26-Jähriger leicht verletzt. Seinen Aussagen zufolge wurde er gegen 1.10 Uhr auf dem Vorplatz des U-Bahnhofes Hansaplatz in der Altonaer Straße von einem ihm unbekannten Mann angesprochen. Dieser soll unter Vorhalt eines Messers die Herausgabe seines Geldes gefordert haben. Als der 26-Jährige dies ablehnte, soll er von dem Unbekannten zu Boden gezogen und dann geschlagen und getreten worden sein. Nach einem folgenden Faustschlag auf die Nase nahm der Räuber Handy und Portemonnaie des 26-Jährigen und flüchtete mit einem Fahrrad unerkannt über die Händelallee in Richtung Tiergarten. Der Beraubte wurde leicht verletzt. Das zuständige Kommissariat der Polizeidirektion 3 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 31.05.2018

Autos kollidiert – drei Verletzte

#1202
Am frühen Mittag kam es in Tiergarten zu einem schweren Verkehrsunfall. Kurz nach 12 Uhr befuhr ersten Ermittlungen zufolge ein 95-Jähriger mit seinem Toyota die Hofjägerallee in Richtung Klingelhöferstraße und wollte links in die Tiergartenstraße abbiegen. Dabei kollidierte er mit einem entgegenkommenden Seat, mit dem ein 32-Jähriger in der Klingelhöferstraße in Richtung Großer Stern unterwegs war. Während der 95-Jährige Rumpfverletzungen erlitt und stationär im Krankenhaus aufgenommen wurde, erlitten seine ein Jahr jüngere Ehefrau, die als Beifahrerin im Auto saß, und der Seat-Fahrer leichte Verletzungen. Beiden konnten die Kliniken nach den Behandlungen wieder verlassen. Während der Rettungs- und Aufräumarbeiten sowie der Unfallaufnahme war die Kreuzung bis etwa 15 Uhr gesperrt. Die Hofjägerallee war ab dem Großen Stern betroffen, die Stülerstraße ab Rauchstraße, die Klingelhöferstraße ab Von-der-Heydt-Straße und die Tiergartenstraße ab der
Hiroshimastraße. Die Unfallbearbeitung übernahm der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 3.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 30.05.2018

International agierende Taschendiebe festgenommen

#1200
Beamte des Landeskriminalamtes haben heute Mittag vier mutmaßliche Taschendiebe in Mitte vorläufig festgenommen. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um zwei Frauen und Männer im Alter zwischen 42 und 58 Jahren. Bei ihnen handelt es sich offenbar um international agierende Diebe, die eigens nach Europa einreisen, um ihre Diebestouren durchzuführen. Das Quartett fuhr in einem Citroen durch die Stadt und baldowerte mögliche Tatgelegenheiten, überwiegend in Hotels, aus. In der Cora-Berliner-Straße sollen sie einer Touristin den Rucksack entwendet haben. Diese bemerkte jedoch die Tat und stellte die Tatverdächtigen zur Rede. Zeitgleich erfolgte die Festnahme durch die Fahnder. Nachforschungen zum Quartett ergaben, dass es zuvor am Hauptbahnhof einem Touristen den Rucksack entwendet haben soll, in dem es diesen mit ihrem eigenen tauschte und sich dann aus dem Staub machte. Die Festgenommenen wurden dem Fachkommissariat für Diebstahlsdelikte beim Landeskriminalamt
überstellt. Inwiefern sie für weitere Diebstahlstaten in Betracht kommen, wird derzeit geprüft.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 30.05.2018

Fahrzeug überschlägt sich bei Verkehrsunfall – Fahrer geflüchtet

#1187
In Zusammenhang mit einer Verkehrsunfallflucht in der vergangenen Nacht ermittelt nun der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 3 nach dem derzeit noch nicht bekannten Fahrer des Unfallfahrzeuges.
Derzeitigen Ermittlungen zufolge fuhr der Unbekannte gegen 2 Uhr auf dem Lützowufer in Richtung Kluckstraße. Aus derzeit noch nicht geklärter Ursache kam der Fahrer mit dem BMW einer Car-Sharing-Firma nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte mit dem Fahrzeug gegen einen geparkten Nissan. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Nissan auf einen davor geparkten BMW geschoben. Anschließend überschlug sich der Fahrer mit seinem Pkw, der danach auf dem Dach liegen blieb. Ein Zeuge berichtete, dass ein Mann über die Beifahrerseite ausstieg, sich mit kurz mit ihm unterhielt und sich dann entfernte. Die Verkehrsermittler beschlagnahmten wegen einer umfassenden Spurensuche den Unfallwagen. Aufgrund der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten war die Unfallstelle zeitweilig gesperrt.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 29.05.2018

Vielzahl von Demonstrationen in Mitte – Polizei zieht Bilanz

#1177
Insgesamt 15 Demonstrationen wurden gestern von der Polizei Berlin in Mitte begleitet. Unter dem Motto „Zukunft Deutschland“ nahmen bis zu 5.000 Personen an einem Aufzug der AfD teil. Direkt am Antreteplatz, dort wo die Teilnehmenden des AfD-Aufzuges eintrafen und sich sammeln sollten, wurde eine Frau überprüft, die ein gegen die AfD gerichtetes Plakat gezeigt hatte. Hierbei leistete die Frau Widerstand gegen die Einsatzkräfte, woraufhin sie wegen einer Identitätsfeststellung und erkennungsdienstlichen Behandlung vorübergehend festgenommen und zur Anzeigenaufnahme zu einer Polizeidienststelle gebracht wurde. In diesem Zusammenhang wurde über den Rechtsanwalt der Frau eine Strafanzeige wegen Körperverletzung im Amt gegen die festnehmenden Polizeidienstkräfte erstattet. Nach Redebeiträgen am Antreteplatz zog der Demonstrationszug gegen 13.30 Uhr auf der angemeldeten Wegstrecke los. Während des Durchlaufens der S-Bahnbrücke in der Luisenstraße Ecke
Margarete-Steffen-Straße kippten Unbekannte eine schwerölhaltige Flüssigkeit von der Brücke herunter, die mehrere Teilnehmende traf. Eine getroffene Frau klagte über Übelkeit und kam mit einem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. In Gruppen von 20 bis 300 Personen versuchten Aufzugsgegner immer wieder die Demonstration zu stören. Hier mussten die Einsatzkräfte mehrmals die Personen abdrängen und auch Pfefferspray einsetzen. Der Aufzug erreichte kurz nach 14 Uhr den Platz des 18. März, dort wurde er um 15.15 Uhr vom Veranstalter beendet.
Gegner des Aufzuges der AfD meldeten für den gestrigen Tag insgesamt 14 Versammlungen an. Diese gingen nach und nach in einen gemeinsamen Gesamtprotest über. An den Gegenversammlungen beteiligten sich bis zu 25.000 Personen überwiegend störungsfrei.
Kurz nach 13 Uhr versuchten mehrere Aufzugsgegner am Leipziger Platz zu den Teilnehmenden des AfD-Aufzuges durchzubrechen. Hier mussten Einsatzkräfte Reizgas einsetzen, um einen Durchbruch zu unterbinden.
In der Klopstockstraße Ecke Großer Stern zündeten Unbekannte ein Fahrzeug an. Zeugen berichteten, dass drei vermummte Personen vom Tatort flüchteten. In der Pappelallee Ecke Eberswalder Straße griffen etwa 100 zum Teil vermummte Personen einen Einsatzwagen der Polizei an und verletzten eine Dienstkraft, die in einem Krankenhaus behandelt werden musste. Anschließend wurden Gegenstände auf die Fahrbahn verbracht und Graffitis aufgesprüht. In diesem Zusammenhang nahmen Einsatzkräfte drei Tatverdächtige vorübergehend fest. In der Friedrichstraße, rund um den Friedrichstadtpalast sowie am Schiffbauerdamm brachten Unbekannte ebenfalls Gegenstände auf die Fahrbahn und zündeten ein Kraftfahrzeug an.
Im Einsatzgeschehen erlitten insgesamt 15 Einsatzkräfte Verletzungen, von denen sich drei Polizisten in einem Krankenhaus behandeln lassen mussten und ihren Dienst nicht mehr fortsetzen konnten. 25 Personen wurden vorübergehend festgenommen. Die Polizeidienstkräfte leiteten 23 Strafermittlungsverfahren unter anderem wegen Landfriedensbruchs, Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ein. An dem Einsatz waren bis zu 2.400 Dienstkräfte beteiligt.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 28.05.2018