Radfahrer lebensgefährlich verletzt

#1241
Mit lebensgefährlichen Verletzungen kam gestern Nachmittag ein Radfahrer in eine Klinik, nachdem er von einem Bus der BVG in Moabit erfasst wurde. Gegen 17.30 Uhr war der 32-Jährige mit seinem Rad auf der Stromstraße in Richtung Lessingstraße unterwegs. An der Kreuzung Turmstraße regelten Polizisten trotz eingeschalteter Ampelanlage auf Grund eines Staatsbesuchs den Verkehr und leiteten alle Verkehrsteilnehmer rechtsabbiegend in die Turmstraße ab. Der 32-Jährige missachtete die Zeichen der Beamten und fuhr geradeaus in den Kreuzungsbereich. Hier kam es zum Zusammenstoß mit einem BVG-Bus, der von einem 40-Jährigen auf der Turmstraße in Richtung Rathenower Straße gefahren wurde. Der Radfahrer erlitt lebensgefährliche Verletzungen und kam mit alarmierten Rettungskräften in eine Klinik, in der er sofort operiert werden musste. Der Busfahrer stand deutlich unter dem Eindruck des Geschehens.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 05.06.2018

Mit Haftbefehl gesucht und ohne Fahrerlaubnis unterwegs

#1228
In der vergangenen Nacht stoppten Polizisten des Abschnitts 35 einen Autofahrer, der mit Haftbefehl gesucht wurde und ohne Führerschein in Wedding unterwegs war. Gegen 3 Uhr fiel den Beamten der BMW-Fahrer in der Schulstraße auf, da er seinen Motor aufheulen ließ und stark beschleunigend in Richtung Müllerstraße fuhr. Einer der Beamten, die gerade nach einem anderen Einsatz aus der Schulstraße los fahren wollten, stellte sich auf die Fahrbahn und wollte den Wagen stoppen. Erst kurz vor ihm hielt der 24-jährige Fahrer das Auto an. Seinen Angaben zufolge, habe er den Führerschein verloren und sei nicht viel zu schnell unterwegs gewesen. Bei der Überprüfung stellten die Polizisten fest, dass gegen den Fahrer eine Fahrerlaubnissperre vorlag und er mit einem Haftbefehl gesucht wurde. Nachdem die noch offene Geldsumme bezahlt wurde, konnte der junge Mann seinen Weg zu Fuß fortsetzen. Das Auto stellten die Beamten sicher. Auf ihn und den
Fahrzeughalter kommen nun Strafverfahren zu.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 03.06.2018

Randalierende Person mit Messer – Polizeilicher Schusswaffeneinsatz

#1232
Die 3. Mordkommission hat am Nachmittag die Ermittlungen zu einer Schussabgabe durch einen Polizeibeamten in Mitte übernommen. Nach bisherigen Erkenntnissen alarmierte eine Mitarbeiterin des Berliner Doms gegen 16 Uhr die Polizei zu einem Mann, der sich in der Kirche aufhielt, herumschrie, randalierte und ein Messer in der Hand gehalten haben soll. Die zu diesem Zeitpunkt im Dom befindlichen Besucherinnen und Besucher konnten diesen noch vor dem Eintreffen von Einsatzkräften unverletzt verlassen. Eine Funkwagenbesatzung traf zuerst am Ort ein und begab sich in die Kirche. Die Polizisten forderten den Mann mehrmals auf, das Messer aus der Hand zu legen. Die Aufforderungen ignorierte der mutmaßliche Randalierer. Zunächst benutzten die Beamten das Reizgas, um ihn zur Aufgabe zu bewegen. Dies #8217; zeigte bei dem Mann offenbar keine Wirkung. In der Folge machte ein Polizist Gebrauch von seiner Schusswaffe und traf den bewaffneten Mann und auch seinen Kollegen. Einsatzkräfte,
Rettungssanitäter und ein Notarzt versorgten die verletzten Männer. Beide kamen zu Behandlungen in Krankenhäuser. Entgegen ersten Informationen erlitt der Polizeibeamte leichte Verletzungen; er konnte die Klinik nach der Behandlung wieder verlassen. Der 53-jährige Straftäter wurde operiert und verbleibt stationär. Das genaue Geschehen im Berliner Dom ist Gegenstand weiterer Ermittlungen. Wie in allen Fällen, bei denen Personen durch den Schusswaffeneinsatz von Polizisten verletzt werden, hat eine Mordkommission die Ermittlungen übernommen.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 03.06.2018

Getragene Kleidung angezündet

#1212
In Mitte sollen zwei Männer gestern Abend die getragene Bekleidung eines Mannes angezündet haben. Zeugen gaben an, dass das Duo gegen 21 Uhr in der Panoramastraße mit einem Feuerzeug die Bekleidung des 45-Jährigen angezündet habe. Anschließend sollen sich die beiden dann auch um das Löschen gekümmert haben. Alle Beteiligten gehören dem Trinkermilieu an und waren stark alkoholisiert. Die beiden Tatverdächtigen im Alter von 22 und 38 Jahren wurden festgenommen und blieben nach den polizeilichen Maßnahmen bis heute früh wegen ihrer erheblichen Alkoholisierung in einer Gefangenensammelstelle. Der 45-Jährige erlitt schwere Verbrennungen an einem Bein und am Rücken und kam zur Behandlung in ein Krankenhaus. Die Kriminalpolizei der Direktion 3 ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 01.06.2018

Schwer verletzt nach Verkehrsunfall – Polizei bittet um Mithilfe

#1209
Mit einem Zeugenaufruf bittet die Polizei um Mithilfe bei den Ermittlungen zu einem schweren Verkehrsunfall, der sich am 28. Mai gegen 12.20 Uhr in Gesundbrunnen ereignet hatte. Nach bisherigen Erkenntnissen stieß ein 75-jähriger Motorradfahrer, der von rechts aus der Schwedenstraße kam, auf einen aus der Tromsöer Straße kommenden und staubedingt haltenden Audi. Der Zweiradfahrer stürzte und erlitt schwere Kopfverletzungen.

Die Verkehrsermittler fragen:

Wer hat den Verkehrsunfall beobachtet und kann Angaben über den Hergang machen?

Wer kann sonstige sachdienliche Hinweise geben?

Mögliche Unfallzeugen werden gebeten, sich mit dem Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 3 in der Invalidenstraße 57 in Berlin-Mitte unter der Telefonnummer (030) 4664-372800 oder einer anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Erstmeldung #1185 vom 29. Mai 2018: Motorradfahrer bei Verkehrsunfall gestürzt und schwer verletzt
Gestern Mittag ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall in Gesundbrunnen. Gegen 12.20 Uhr fuhr ein 32 Jahre alter Audi-Fahrer auf der Tromsöer Straße und musste staubedingt auf der Einmündung Schwedenstraße halten. Ein von rechts aus der Schwedenstraße kommender Motorradfahrer fuhr gegen den Wagen und stürzte. Der 75-Jährige zog sich schwere Kopfverletzungen zu und kam mit alarmierten Rettungskräften und einem Notarzt zur stationären Behandlung in eine Klinik. Auf Grund der Unfallaufnahme blieb die Schwedenstraße zwischen Osloer Straße und Hansastraße für rund drei Stunden gesperrt.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 31.05.2018