Einbruch in Büros – Trio festgenommen

#1458
In der vergangenen Nacht alarmierte der Mitarbeiter eines Wachschutzunternehmens die Polizei zu einem Bürogebäude in Mitte. Gegen 2.40 hatte der Mitarbeiter in dem verschlossenen Gebäude an der Chausseestraße drei Personen bemerkt. Die alarmierten Beamten des Polizeiabschnitts 31 nahmen in der Nähe des Hauses die drei mutmaßlichen Einbrecher, 27, 35 und 37 Jahre alt, fest. Bei ihrer Durchsuchung fanden die Polizisten mutmaßliches Einbruchswerkzeug. Die drei Festgenommenen sind bereits einschlägig polizeilich bekannt und wurden der Kriminalpolizei der Direktion 3 übergeben.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 10.07.2018

Mutmaßliche Profilierungsfahrt endet im Verkehrsunfall

#1462
Gestern Nachmittag ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall in Wedding, aus dem ein Schwerverletzter und zwei Leichtverletzte resultierten. Gegen 15.30 Uhr war ein 32 Jahre alter Mann mit seinem Mercedes auf der Schulstraße in Richtung Luxemburger Straße unterwegs. An der Reinickendorfer Straße soll er, Zeugenaussagen zufolge, mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit bei Rot die Kreuzung überquert haben. Anschließend habe er mehrere vor ihm bremsende Autos überholt und die Kontrolle über den Mercedes verloren. In der Folge streifte er einen geparkten Wagen und stieß mit einem in zweiter Reihe geparkten LKW eines 43-Jährigen zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls stieß der LKW an einen weiteren geparkten Wagen, der wiederum auf zwei vor ihm parkende Autos geschoben wurde. Der Mercedes-Fahrer stieß gegen die linke Fahrbahnbegrenzung und anschließend erneut gegen ein geparktes Auto und gegen einen davor stehenden
LKW. Während der 43-jährige LKW-Fahrer sowie der 22-jährige Beifahrer des Mercedes‘ leicht verletzt und teils ambulant am Unfallort von Rettungskräften behandelt wurden, kam der Mercedes-Fahrer mit schweren Verletzungen zur stationären Behandlung in eine Klinik. Zeugen berichteten, dass sie auf Grund der Fahrweise des 32-Jährigen von einer Profilierungsfahrt ausgehen. Polizisten beschlagnahmten den Führerschein und den Mercedes. Der Verkehrsermittlungsdienst der Direktion 3 hat die Ermittlungen übernommen.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 10.07.2018

Verkehrsunfall mit Sonder- und Wegerechten

#1464
Ein Einsatzwagen der Polizei Berlin war gestern Nachmittag in einen Verkehrsunfall in Mitte verwickelt. Derzeitigen Erkenntnissen zufolge fuhren die Einsatzkräfte mit Blaulicht und Martinshorn in der Invalidenstraße in Richtung Veteranenstraße. Kurz nach 16 Uhr soll der Einsatzwagen die Kreuzung Brunnenstraße / Invalidenstraße / Veteranenstraße bei Rot passiert haben und dort mit einem VW-Fahrer im Alter von 47 Jahren zusammengeprallt sein. Der Mann war zu diesem Zeitpunkt in der Brunnenstraße in Richtung Bernauer Straße unterwegs. Er erlitt bei dem Verkehrsunfall leichte Verletzungen, die Polizisten blieben unverletzt. Sein Fahrzeug wurde zur Erstellung eines technischen Gutachtens sichergestellt. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 3 führt die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang insbesondere zur Lichtzeichenregelung zum Unfallzeitpunkt.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 10.07.2018

Mann wirft Bierflasche auf Einsatzwagen

#1454
Polizisten des Abschnitts 33 nahmen in der vergangenen Nacht einen Mann fest, der zuvor einen Einsatzwagen in Moabit beschädigt hatte. Gegen 22.15 Uhr warf der 20-Jährige eine gefüllte Flasche auf den Einsatzwagen, der gerade die Kreuzung Turmstraße Ecke Beusselstraße überqueren wollte. Den zunächst Flüchtenden nahmen die Beamten in der Beusselstraße vorläufig fest. Nach erfolgter erkennungsdienstlicher Behandlung und Blutentnahme konnte er seinen Weg fortsetzen. Am Streifenwagen entstand ein Schaden an der Motorhaube.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 09.07.2018

Erst antisemitisch beleidigt, dann geschlagen

#1442
Erst beleidigt und später geschlagen wurde ein Mann in der Nacht zu gestern in Mitte. Nach Angaben des 25-Jährigen sprach er gegen 0.30 Uhr im James-Simon-Park an der Burgstraße eine Gruppe aus Männern und Frauen an und bat um Feuer für seine Zigarette. Als er gerade Feuer bekommen sollte, pöbelte ihn ein Mann aus der Gruppe an und soll ihm die Zigarette aus dem Mund genommen haben. Darüber kam es zu einem Streit zwischen dem 25-Jährigen und dem noch Unbekannten. Dieser entdeckte dabei den an einer Kette getragenen Davidstern des Fragenden, soll ihm die Kette vom Hals gerissen und antisemitische Schmähungen geäußert haben. Anschließend soll er ihm wiederholt mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben, worauf der Beleidigte zu Boden ging. Mit einer ausgesprochenen Beleidigung gegen den Angreifer stand der 25-Jährige wieder auf und rannte anschließend weg. Nur einige Meter weiter brach er jedoch zusammen und ging erneut zu Boden, woraufhin mehrere Personen der Gruppe
ihm nun hinterher rannten und auf ihn eingeschlagen und eingetreten haben sollen. Erst als Passanten dem Mann zur Hilfe eilten, hörten die Angreifer auf und flüchteten. Alarmierte Polizisten nahmen noch in der Nähe die drei Frauen im Alter von 15 und 21 Jahren und sieben Männer im Alter von 17 bis 25 Jahren fest und brachten sie in eine Gefangenensammelstelle. Der Geschlagene erlitt Platzwunden am Kopf und wurde in einem Krankenhaus ambulant behandelt. Die zehn Tatverdächtigen wurden nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen gestern Abend wieder entlassen. Die weiteren Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 08.07.2018