Schwerer Raub in Computerfachgeschäft

#1641
In der vergangenen Nacht ereignete sich in Mitte ein Raubüberfall in einem Computergeschäft. Gegen 2 Uhr 40 Uhr drangen vier maskierte Männer in der Friedrichstraße in die Räumlichkeiten ein, die aufgrund von nächtlichen Bauarbeiten nicht verschlossen waren. Ein anwesender 55-jähriger Mitarbeiter eines Wachschutzunternehmens wurde von den Tätern mit einem Hammer in Schach gehalten. Einem 43- jährigen Bauarbeiter wurde Reizgas ins Gesicht gesprüht. Er erlitt dadurch eine Augenreizung. Im Anschluss schlugen die Räuber mit dem mitgeführten Hammer und einem Brecheisen einige Scheiben der Verkaufsvitrinen ein und entwendeten mehrere Tablets. Nach der Tat flüchtete das Quartett mit seiner Beute in einem Pkw. Der verletzte Bauarbeiter wurde von Rettungskräften der Berliner Feuerwehr ambulant behandelt. Die Kriminalpolizei der Direktion 3 übernimmt die weiteren Ermittlungen.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 07.08.2018

Nach Autorennen – von Führerschein und Auto verabschiedet

#1631
Nach einem Autorennen in der vergangenen Nacht in Tiergarten konnte sich ein 22-Jähriger von seinem Führerschein und seinem BMW verabschieden. Gegen 0.05 Uhr beobachteten Polizisten in der Invalidenstraße, wie sich ein weißer Mercedes und ein schwarzer BMW ein Rennen in Fahrtrichtung Hauptbahnhof lieferten. Im Tiergartentunnel konnten die eingesetzten Beamten hören, wie bei beiden Fahrzeugen immer wieder heruntergeschaltet wurde und die Auspuffanlagen dröhnten. An der Tiergarten- Ecke Ben-Gurion-Straße stoppten die Polizisten den BMW. Sie beschlagnahmten den Führerschein und den Wagen des 22-Jährigen. Gegen ihn wird nun wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens ermittelt.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 06.08.2018

Landfriedensbruch nach wechselseitiger Körperverletzung

#1625
Gestern Abend gerieten in Gesundbrunnen mehrere Personen aneinander. Zwei Gruppen, etwa 50 Personen, waren gegen 19.30 Uhr in einen Streit in der Wiesen- Ecke Hochstraße involviert, als alarmierte Polizisten eintrafen. Die Beamten mussten Unterstützungskräfte anfordern, um die Beteiligten, die sich schubsten und schlugen, zu trennen. Beim Trennen wurde ein Beamter von etwa zehn Personen umstellt und durch Drücken und Schubsen am Oberkörper leicht verletzt. Er konnte durch Gegenwehr weitere Angriffe verhindern und setzte seinen Dienst fort. Tatverdächtige wurden aufgrund der unübersichtlichen Lage dazu nicht ausgemacht.
Grund des Aufeinandertreffens der beiden Gruppen war offenbar eine in der Nähe vorangegangene, wechselseitige Körperverletzung zwischen zwei Frauen im Alter von 22 und 25 Jahren.
Während der Sachverhaltsaufnahme mussten die Wiesen-, Hoch- und Gerichtstraße für den Fahrzeugverkehr gesperrt werden. Die Polizisten nahmen insgesamt acht Strafanzeigen wegen Körperverletzung, Landfriedensbruch und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte auf. Zudem stellten sie von vier Frauen und vier Männern die Identitäten fest. Alle Personen wurden anschließend wieder entlassen. Die an der vorangegangenen, wechselseitigen Körperverletzung beteiligten Frauen wurden leicht verletzt. Die Ältere kam mit Kopf- und Nackenschmerzen sowie zahlreichen Kratzern am Hals zur ambulanten Behandlung in eine Klinik. Auch die Jüngere wurde mit Kopf- und Nackenschmerzen, Kratzern und einer Prellung im Gesicht in einem Krankenhaus ambulant behandelt.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 04.08.2018

Beleidigung mit rassistischem Hintergrund

#1587
In Tiergarten kam es gestern Abend zu einer Beleidigung mit rassistischem Hintergrund. Kurz vor 20 Uhr sprach eine 21-Jährige beim 40. CSD eingesetzte Polizeibeamte an und machte sie auf einen Mann aufmerksam, der an der Straße des 17. Juni Ecke Yitzhak-Rabin-Straße mehrmals Veranstaltungsteilnehmer geschubst und angepöbelt haben soll. Als sie den Mann auf sein Verhalten ansprach, soll er die 21-Jährige rassistisch beschimpft haben. Die angesprochenen Einsatzkräfte sprachen den Mann an. Er reagierte aggressiv, schlug die Arme eines Polizisten herunter und schubste diesen dann nach hinten. In der Folge brachten die Polizisten den Mann zu Boden und legten ihm Handfesseln an. Anschließend wurde er zu einem Gefangenentransporter gebracht. Eine bei ihm durchgeführte Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von rund 1,7 Promille. Nach Blutentnahme und erkennungsdienstlicher Behandlung in einer Gefangenensammelstelle wurde der 22-Jährige entlassen. Die
Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin übernommen.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 29.07.2018

Paar beraubt

#1518
Bei einer Raubtat in der vergangenen Nacht in Mitte wurde zwei Personen leicht verletzt. Den Aussagen der Geschädigten zufolge traten gegen 23.35 Uhr zwei Unbekannte aus einer etwa achtköpfigen Gruppe an das Paar im Monbijoupark heran. Hier sollen die Beiden unvermittelt die 38-jährige Frau und ihren 32-jährigen Begleiter mit Pfefferspray attackiert und die Rucksäcke ergriffen haben. Der Mann konnte hierbei seinen Besitz zurückholen. Die beiden mutmaßlichen Räuber flüchteten getrennt und unerkannt in Richtung Tucholskystraße und Hackescher Markt. Die Frau erlitt einen leichten Schock. Ihr Begleiter klagte über Augen- und Gesichtsreizungen, wobei diese ambulant noch vor Ort behandelt werden konnten. Das zuständige Raubkommissariat der Polizeidirektion 3 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Quelle: Polizei Berlin
Polizeimeldung vom 20.07.2018